Lust auf Neues Geld

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Willkommen

Wir brauchen ein alternatives Geldsystem, wenn wir die Herausforderungen unserer Zeit meistern wollen. Umweltzerstörung, Demokratieverlust, extreme soziale Ungleichgewichte sind unter anderem schädliche Wirkungen des bestehenden Geldsystems. Eine bessere Alternative existiert, doch sie ist noch zu wenig bekannt, Fließendes Geld.

Veränderungen im Geldsystem sind wegen gegebener Machtstrukturen nur erzielbar, wenn breite Bevölkerungsschichten dem Wandel zustimmen und ihn unterstützen. Dazu muss der seit Jahrzehnten stattfindende Erkenntnisprozess deutlich an Fahrt gewinnen. Die „Neues Geld gemeinnützige GmbH“ unterstützt diesen Prozess mit ihrer Aufklärungsarbeit seit einigen Jahren.

Geld greift mit hoher Intensität in so gut wie alle Bereiche unseres Lebens ein. Neuerungen beim Geld bringen deshalb hervorragende Potentiale für fast alle Gebiete, wie dem Schutz der Natur, der Verbesserung demokratischer Strukturen oder dem Frieden.

Ziel muss sein, dass der Mensch nicht dem Geld, sondern das Geld dem Menschen dient.



 

04 Feb 2016

Vom 22.01. – 24.01.16 hielt ich in Baden Württemberg Vorträge und veranstaltete in Zusammenarbeit und auf Einladung des BUND Kreisverband Biberach ein Tagesseminar zur sogenannten „Geld“-Schöpfung. Es war für mich eine sehr intensive Zeit mit vielen herzlichen Begegnungen.

Da die Aktion über einen engagierten Umweltverband erfolgte, habe ich vor allem den Zusammenhang zwischen unserem Geldsystem und dem Wirtschaftswachstumszwang herausgearbeitet. Wir sind wegen der bestehenden Mechanismen bei unserem gegenwärtig verwendeten Geld nie in der Lage, notwendige Umweltschutzziele zu erreichen, damit wir unsere Lebensgrundlage, unseren Planeten erhalten. Auch auf die Flüchtlingsthematik ging ich ein.

So gibt der Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie e. V. (Mitglied des BDI) auf seiner Internetpräsenz an, dass ...

07 Jan 2016

Zuerst allen ein gesundes neues Jahr!

Kauft man im Internet ein und klickt sich über schulengel.de zu seinem gewünschten Shop, wird die Arbeit der gemeinnützigen Gesellschaft unterstützt. Von Anbieter zu Anbieter verschieden erhält die „Neues Geld gGmbH“ einen gewissen Betrag je erfolgtem Einkauf. Entscheidend ist, die Konditionen für den Käufer ändern sich in keiner Weise. Der Aufwand begrenzt sich demnach auf zwei oder drei zusätzliche Klicks, eine Registrierung ist nicht erforderlich und das Fließende Geld „freut“ sich über die zusätzlichen Mittel.

Am 04.01.16 ist erneut auf dem EthikBankkonto der gemeinnützigen Gesellschaft Neues Geld von schulengel.de eine Zahlung eingegangen. Diesmal waren es 63,50 €.

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken und würde mich freuen, wenn noch weitere Aktive über diesen einfachen Weg helfen. Dafür bereits hier vielen Dank!

Steffen Henke

24 Dez 2015

Das mit dem Zins ist schon so eine Sache. Bei vielen potentiellen Anlegern könnte man sicher pure Freude auslösen, würde die EZB als Weihnachtsüberraschung realisieren, dass Investoren, sagen wir einmal 5 % p.a. erzielen könnten, stellten sie Mittel für einen mittelfristigen Zeitraum der Bank ihres Vertrauens zur Verfügung. Doch würde es sich nicht letztendlich um eine große Mogelpackung handeln? Schnell fiele der Blick auf den persönlichen Vorteil, denn fast wie von selbst vermehrte sich der angelegte Betrag.

Es überrascht, dass unverändert nur marginal hinterfragt wird, woher denn dieser wie aus dem Nichts aufgetauchte Wertzuwachs stammen könnte. Dabei ist die Antwort so simpel, dass sie schon erschrecken könnte. Die Guthabenszinsen, die die einen erhalten, werden über die Schuldzinsen bedient, die alle bezahlen. Beim Einkaufen, beim Steuernzahlen, bei eigener Verschuldung, man kann sich dem System nicht entziehen. Und böte man einen im ersten Moment so traumhaft wirkenden Zins in Höhe von 5 % p.a., erstaunt nicht, dass eben diesen auch schwer Vermögende nutzen wollten. Das bedeutet, dass die Zinsansprüche einer kleinen Minderheit,...

05 Dez 2015

Die Charta der Vereinten Nationen wurde 1945 in der Konferenz von Jalta zustande gebracht und am 26. Juni 1945 auf der Konferenz von San Francisco von 50 Staaten unterzeichnet. Heute gehören den Vereinten Nationen 193 Staaten an. Die Charta ist ein völkerrechtlicher Vertrag und für alle Mitglieder bindend. In der Präambel dieser internationalen Organisation, die sich wegen der monströsen Ereignisse in Verbindung mit den beiden Weltkriegen gebildet hat, heißt es unmissverständlich, dass „künftige Geschlechter vor der Geisel des Krieges zu bewahren“ sind.

Darüber hinaus wurde der Internationale Strafgerichtshof mit Sitz in Den Haag auf der Grundlage des Römischen Statuts am 17.07.1998 erschaffen. Zwischen den Vereinten Nationen und dem Internationalen Strafgerichtshof, der seine Arbeit am 01.07.2002 aufnahm, besteht ein Kooperationsabkommen. Die damaligen beiden deutschen Staaten traten am 18.09.1973 den Vereinten Nationen bei. Das Statut des Internationalen Strafgerichtshofs wurde am 11.12.2000 von der BRD ratifiziert.

Unter der Überschrift: „Ablehnung des IStGH“ ist auf Wikipedia (Stand: 04.12.2015) zu lesen:

„Härtester Gegner des IStGH sind die ...

04 Dez 2015

Die gemeinnützige Gesellschaft "Neues Geld" geht mit einer neuen Videoproduktionserie an den Start, heute erschien die erste Folge.

Es werden Menschen interviewt, die bereits heute Fließendes Geld denken können. Als erster Gesprächspartner stand uns Alfons Föhrenbach, ehemaliger Vorstandsvorsitzender einer Sparkasse zur Verfügung. Für seine Unterstützung bedanken wir uns recht herzlich.

Muss es Bereiche geben, die schlichtweg verboten werden müssen? Welche Auswirkungen hat Fließendes Geld für eine Geschäftsbank? Welche Erfahrungen gibt es mit dem Versuch, eine Regiowährung über das Sparkassensystem einzuführen?

Diese Fragen und Vieles mehr werden im betreffenden Interview diskutiert. Auch ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helfer! Ein Dank geht auch an den "Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e. V." Dieses Medium läuft unter der Überschrift: Bürgerfernsehen für Bürger. Die Aufzeichnung wird auch über diesen Sender ausgestrahlt.

Das Gespräch finden Sie entweder hier auf unserer Internetpräsenz unter dem Button "Videos", weiter mit "KursWechsel" oder Sie klicken einfach hier, danke!

Steffen Henke

 

24 Nov 2015

Tiefe Trauer und Anteilnahme haben bei mir die Nachrichten über die Terroranschläge am 13.11.2015 in Paris ausgelöst. Da ich jedoch fühle, dass diese Vorgänge medial zu oft aus dem Gesamtkontext herausgerissen werden, habe ich mich nun entschieden, zu den entsetzlichen Ereignissen etwas zu schreiben.

Mit Überraschung stellte ich fest, dass im Handelsblatt Morning Briefing vom 16.11.2015 folgendes zu lesen war: „Die Attentäter vom vergangenen Freitag sind für ihre

menschenverachtenden Taten allein verantwortlich und müssen mit der Härte des Rechtsstaats zur Rechenschaft gezogen werden. Aber für das feindliche Klima zwischen den Kulturkreisen trägt der Westen eine Mitschuld.“ Dem stimme ich zu.

Weiter heißt es: „Von den 1,3 Millionen Menschenleben, ...

10 Nov 2015

Die Zahl der Verfahren, bei denen Staaten auf Schadensersatz vor privaten Schiedsgerichten verklagt werden, steigt bereits jetzt massiv an. Die kranke Entwicklung wird noch durch die Finanzindustrie intensiv befeuert. So werden Unternehmen, die sich selbst die Klagen mit Kosten in Millionenhöhe nicht leisten können, aus dem Kapitalmarkt bedient. Es winken Renditen von bis zu 400 % laut des unten stehenden Beitrages.

Die mächtigen Eliten aus Politik, Wirtschaft und Bankenwelt strecken damit verstärkt ihre gierigen Hände nach den öffentlichen Geldern aus. Kapitalkonzentrationen weiten sind immer weiter aus, die Bevölkerung verliert.

Offensichtlich sind die Menschen immer zwingender aufgerufen, die Entwicklung zu stoppen und neue Systeme, wie zum Beispiel das Fließende Geld, zu diskutieren. Die "Stopp TTIP"-Demo am 10.10.15 in Berlin mit ca. 250.000 Teilnehmern hat gezeigt, dass viele Menschen meinen, dass das Maß längst voll ist ...

Steffen Henke

ARD - Die Story im Ersten: Konzerne klagen - Wir zahlen - private Schiedsgerichte (Beitrag vom 19.10.2015)

21 Okt 2015

Christoph Sieber: „…1 % der Weltbevölkerung besitzen so viel, wie 99 % des Restes…“ Mit solchen Zitaten lässt sich belegen, dass der Kabarettist Christoph Sieber die perfiden Ungleichgewichte, die sich weltweit aufgebaut haben, in seinem aktuellen Programm „hoffnungslos optimistisch“ intensiv beleuchtet.

Für die gestern Abend im Leipziger academixer-Keller stattgefundene Veranstaltung hatte sich der „Diskussionskreis für Fließendes Geld Leipzig“ Karten in der ersten Reihe besorgt. 11 Freunde des Fließenden Geldes besuchten das Event im „Lust-auf-neues-Geld-T-Shirt“, um auf diese Weise auf unsere Initiative aufmerksam zu machen. Den Gästen, die fragten, wurde unser Flyer überreicht.

Mit messerscharfer Zunge und rhetorischem Geschick thematisierte Sieber die bestehenden Verfehlungen der Gesellschaft. Manchmal fragte ich mich, warum das Publikum, mich natürlich eingeschlossen, bei manch angesprochener gefühlter Wahrheit ins Lachen kam, anstatt...

13 Okt 2015

Der Treffpunkt für die Teilnehmer der Demo: „Stopp TTIP“ war in Berlin der Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof. 600 Sonderbusse und mehrere Sonderzüge fuhren speziell wegen des Ereignisses nach Berlin. Doch auch mit den regulären Verkehrsmitteln trafen immer mehr Aktive ein, so dass das Fassungsvolumen des Platzes an seine Grenzen stieß. S-Bahnen konnten wegen des unglaublichen Andranges den Hauptbahnhof nicht mehr anfahren. Trotz der brillanten Resonanz hatten die Organisatoren alles wunderbar im Griff.

Die Polizei spricht von 150.000 Demonstranten, die Veranstalter erklären, dass bis zu 250.000 Menschen nach Berlin kamen, um unmissverständlich zum Ausdruck zu bringen, dass sie das sogenannte Freihandelsabkommen ablehnen! Auf jeden Fall waren es unvorstellbar viele Engagierte, die Situation erinnerte mich deutlich an die Demonstrationen, 1989 in Leipzig, an denen ich teilnahm.

Da ich einen direkten Zusammenhang zwischen dem TTIP-Regelwerk und unserem jetzigen Geldsystem sehe, kam ich mit einem für die Aktion kreierten Banner in die Hauptstadt. Es dauerte nicht lange,...

06 Okt 2015

Für mich gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Fehler im Geldsystem und den Anstrengungen von Wirtschaftseliten, die hinter der Abkürzung TTIP zu finden sind. Zins und Zinseszins führen zu extremen Kapitalkonzentrationen. Diese stellen eine Gefahr für bestehende demokratische Strukturen dar.

Über 50 % des Weltbruttosozialprodukts wird von den 500 größten Konzernen generiert. Die sich hieraus zusammenballende Macht ermöglicht es überhaupt erst, dass Global Player in wilder Vernetzung mit Regierungsvertretern ein derart kritikwürdiges Gesetzesgebilde hinter verschlossenen Türen zu Papier bringen.

Schon allein die Tatsache, dass Unternehmen ...

06 Okt 2015

Im Jahr 2013 sind vom deutschen Wirtschaftsministerium Exportgenehmigungen für deutsche Kleinwaffen im Wert von über 82 Millionen erteilt wurden. 51 % der todbringenden Produkte gingen an Drittstaaten. Das sind Länder, die nicht zur EU, zur NATO oder gleichgestellten Staaten (z. B.: Schweiz oder Australien) gehören. 2013 war Saudi-Arabien Deutschlands größter Abnehmer derartiger Waren. Vor wenigen Monaten wurden auch Kurden mit deutschen Maschinengewehren ausgerüstet, um im Nordirak gegen den IS zu kämpfen. Unberücksichtigt bei diesem Volumen sind Kleinwaffen, die im Ausland mit deutscher Lizenz hergestellt werden. Die deutschen Sturmgewehre G3 bzw. G36 werden über solche Lizenzvergaben auch in Brasilien, Saudi-Arabien, in der Türkei und in Pakistan hergestellt.

Durch Kleinwaffen sterben jährlich über 500.000 Menschen. Nur 10 % davon sind Opfer kriegerischer Gewalt (Quelle: Small Arms Survey 2013). Gemäß dem Small Arms Survey 2014 ist der weltweite Handel von Klein- und Leichtwaffen in den letzten 10 Jahren um 95 % auf 2.254 Milliarden $ gestiegen. Deutschland belegt in diesem Segment mit seinem Exportvolumen...

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