Lust auf Neues Geld

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Wir brauchen ein alternatives Geldsystem, wenn wir die Herausforderungen unserer Zeit meistern wollen. Umweltzerstörung, Demokratieverlust, extreme soziale Ungleichgewichte sind unter anderem schädliche Wirkungen des bestehenden Geldsystems. Eine bessere Alternative existiert, doch sie ist noch zu wenig bekannt, Fließendes Geld.

Veränderungen im Geldsystem sind wegen gegebener Machtstrukturen nur erzielbar, wenn breite Bevölkerungsschichten dem Wandel zustimmen und ihn unterstützen. Dazu muss der seit Jahrzehnten stattfindende Erkenntnisprozess deutlich an Fahrt gewinnen. Die „Neues Geld gemeinnützige GmbH“ unterstützt diesen Prozess mit ihrer Aufklärungsarbeit seit einigen Jahren.

Geld greift mit hoher Intensität in so gut wie alle Bereiche unseres Lebens ein. Neuerungen beim Geld bringen deshalb hervorragende Potentiale für fast alle Gebiete, wie dem Schutz der Natur, der Verbesserung demokratischer Strukturen oder dem Frieden.

Ziel muss sein, dass der Mensch nicht dem Geld, sondern das Geld dem Menschen dient.



 

24 Apr 2015

Im gut besuchten Hörsaal konnte ich gestern an der TU Dresden den Konstruktionsfehler unseres Geldsystems, zusammen mit seinen Wirkungen, erläutern und das fließende Geld vorstellen. Da der Vortrag vor allem in den Strukturen der Uni beworben wurde, kamen vor allem interessierte Studenten. So hat gestern bei den Hochschülern das fließende Geld auch die Konten der Credit Points aufgefüllt.

Auffällig waren die sehr tiefgreifenden Fragen: „Welchen Einfluss hat die Inflation?“ oder Welche Wirkung hat die konstruktive Umlaufsicherung beim fließenden Geld auf das Konsumverhalten der Menschen?“, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Das umfangreiche Material, welches ich mitgebracht hatte, wurde vollständig aufgebraucht, offensichtlich haben viele Teilnehmer Lust auf mehr. Insofern danke ich den Organisatoren vor Ort, sie haben es mit ihrem Engagement geschafft, dass ein wertvoller Impuls im Sinne des fließenden Geldes gegeben werden konnte.

Steffen Henke

24 Apr 2015

Am 22.03.15 hielt Andreas Popp in Witten einen Vortrag. Für das Publikum sehr unterhaltend räumt er in seiner typischen Art mit „den Begrifflichkeiten“ auf. So liefert er kurzweilig Erläuterungen zu Begriffen wie: Staat, Demokratie, Privatisierung und Gefühle. Sein Anspruch an sich selbst lässt sich aus folgendem Zitat ableiten: „Ich bin jemand, der forscht“. Auch einen Wunsch können seine Zuhörer von ihm hören: „Wir brauchen eine exakte Sprache.“

Ungeachtet seiner eigenen Aussagen ist er beim Geldbegriff leider nicht so genau. So werden auch Sichteinlagen bei Banken von ihm als Geld bezeichnet, obwohl es sich hierbei um einen Anspruch auf Zentralbankgeld handelt. Dieser Unterschied ist wesentlich, wenn man die bilanzierungstechnischen Abläufe nach Ausführung einer Überweisung betrachtet.

Darüber hinaus beantwortet er die von ihm selbst aufgeworfene Frage: „Dürfen Zentralbanken einfach Geld herstellen?“ Seine Antwort: ...

15 Apr 2015

Zum zweiten Mal folgte ich einer Einladung der Partei „Vivant“ aus Ostbelgien, um in dieser Region das fließende Geld vorzustellen. Nachdem ich im März dieses Jahres St. Vith besuchte, ging diesmal meine Reise nach Eupen. Die Veranstaltung fand in einem schicken Saal des Ministeriums der deutschsprachigen Gemeinschaft statt. Auch an diesem Tag gelang es Michael Balter, Alain Mertes und weiteren Helfern, den Raum mit vielen Interessierten zu füllen, zusätzliche Stühle mussten herangeschafft werden.

Nach meinem eineinhalbstündigen Vortrag wurden noch über zwei Stunden tiefgreifende Fragen vom Publikum gestellt. Damit war der Beweis erbracht, dass das Thema die Gäste erreichte. Die inhaltlichen Dinge, die die Menschen in der hübschen Stadt Eupen bewegen, unterscheiden sich ...

15 Apr 2015

Rico Albrecht erklärt: „Derjenige, der arbeitet, nicht mehr durch eine Strafsteuer (Anm. d. A.: hier ist die Lohnsteuer gemeint, Rico Albrecht sagt: „Wir haben eine Strafsteuer auf Arbeit“) belastet, sondern er kommt viel leichter zu Ersparnissen, die dann natürlich abgewertet werden durch die Fließgebühr.“

Die Gebühr auf Bargeld beim fließenden Geld hat die Funktion, das Geld im Wirtschaftskreislauf zu halten, also Hortungen zu vermeiden. Ziel ist es, dass das emittierte Geld für einen möglichst gleichmäßigen Austausch von Waren- und Dienstleistungen sorgt. Diejenigen, die ihr Geld ausgeben, da die regelmäßigen Ausgaben vollständig über die Einnahmen bestritten werden (müssen), sind von der Gebühr nicht betroffen. Jedoch ist diese Personengruppe enorm entlastet, die verfügbare Liquidität erhöht sich deutlich oder alle können für dasselbe Geld weniger arbeiten.

Warum ist das so? ...

15 Apr 2015

Rico Albrecht sagt: „… Es gibt ein Geldsystem, das nennt sich fließendes Geld, … Es gibt eine Fließgebühr und über diese Negativzinsen wird der Staatshaushalt finanziert...“

Im aktuellen Geldsystem verwenden wir einen positiven Zins als sogenannte Geldumlaufsicherung. Durch Zins und Zinseszins entstehen exponentielle Wachstumsprozesse. Jedes System, welches mit einem solchen Wachstumsmechanismus ausgestattet ist, muss aus schlichten mathematischen Erwägungen zusammenbrechen. Darüber hinaus wird ein perfider Umverteilungsmechanismus dank Zins und Zinseszins genährt. Dadurch werden demokratische Strukturen ausgehebelt.

Die Alternative ist, eine Gebühr auf Zahlungsmittel als konstruktive Umlaufsicherung zu erheben. Für die Steuerung ist eine Gebühr in Höhe von 4 – 6 % p.a. funktional. Laut Veröffentlichung der EZB betrug im November 2014 im Euro-Währungsgebiet ...

15 Mär 2015

Die ostbelgische Partei Vivant lud mich vergangenen Freitag nach St. Vith, dem Geburtsort von Silvio Gesell, zu einem Vortrag ein. Vivant ist weltweit eine der wenigen Parteien, die neben vielen weiteren Themen die grundsätzlichen Mechanismen unseres Geldsystems diskutieren.

So steht die Frage, welche Methode benutzt wird, um Geld möglichst gleichmäßig im Markt zirkulieren zu lassen, damit wir Menschen krisenfrei unseren Waren- und Dienstleistungstausch bewerkstelligen können. Die bestehenden Regeln wurden von Menschen gemacht, so können sie auch von Menschen geändert werden.

Deutlich über 100 Menschen folgten der Einladung und kamen in den gemütlichen Saal der örtlichen Gastronomie. Nach eineinhalb Stunden Vortrag blieben alle Gäste sitzen und stellten noch zwei weitere Stunden lang spannende Fragen. Dies belegt, dass das Interesse am Thema gegeben war. Es war für mich eine besondere Freude ...

12 Mär 2015

Juncker begründet dies gegenüber der "Welt am Sonntag" folgendermaßen: „sie würde Russland den klaren Eindruck vermitteln, dass wir es ernst meinen mit der Verteidigung der Werte der Europäischen Union".

Ich kenne die Werte von Juncker nicht, zur Verteidigung meiner Werte brauche ich keine europäische Armee. Ich bin für Frieden, für Toleranz, für Verständigung, für Kooperation, für fließendes Geld. Ich lehne Gewalt und Gewaltverherrlichung ab, Menschen mit unterschiedlichen Positionen sollten Lösungen über eine wertschätzende Kommunikation suchen.

Juncker weiter: "Eine gemeinsame europäische Armee würde der Welt zeigen, dass es zwischen den EU-Ländern nie wieder Krieg geben wird." Was soll das heißen? Das sich die Länder, die ...

12 Mär 2015

Laut einer Handelsblattmeldung vom 02.03.15 ist nach wie vor Bill Gates der reichste Mensch der Welt mit einem Vermögen von ca. 80 Milliarden US-Dollar. Interessant auch die Mitteilung, dass sein Vermögen im Vergleich zum Vorjahr um ca. 3 Milliarden Dollar gestiegen ist. Erneut betone ich, dass ich hier keine Neiddiskussion führen will, es geht um Gerechtigkeit.

Im reichen Deutschland diskutiert man aktuell über eine Kindergelderhöhung von 6 € pro Monat und die geeignete Höhe eines Mindestlohns. Wann beginnen wir weltweit darüber nachzudenken, ob es nicht auch einen Maximallohn geben sollte? Denn als Vergütung einer erbrachten Leistung des Vermögenden kann man solche Vermögenszuwächse der Superreichen in diesen Dimensionen eher nicht bezeichnen.

Vor Jahren las ich in einem Buch, dass die 3 reichsten Menschen der Welt ein Vermögen besitzen, das dem Bruttoinlandsprodukt der 50 ärmsten Länder entspricht. Ich habe dies einmal an Hand aktueller Zahlen erneut überprüft. Das offizielle Vermögen der drei reichsten Menschen des Planeten Erde betrug 2014 ...

06 Feb 2015

Pressemitteilung, McKinsey, 05.02.15: „Die weltweite Verschuldung erreicht aktuell neue Rekordstände. Die globalen Schulden liegen heute bei 199 Billionen Dollar und damit 57 Billionen Dollar höher als zu Beginn der Finanzkrise 2007.“

Viele Mainstream-Medien berichteten heute über die Ergebnisse einer neuen McKinsey-Studie. In den von mir gelesenen Meldungen zum Thema taucht nirgends das Wort Guthaben auf. Dies überrascht einerseits nicht, andererseits handelt es sich damit um eine unglückliche inhaltliche Verkürzung, denn den ca. weltweiten 200 Billionen US-Dollar Schulden stehen ca. 200 Billionen US-Dollar Guthaben gegenüber.

Auffällig ist erneut, dass auch nicht hinterfragt wird, wer die Schuldzinsen für diese Schulden bezahlt? Die Antwort ist einfach, alle Menschen (beim Einkauf, beim Steuern zahlen, über selbst aufgenommene Darlehen). Auch sollte diskutiert werden, was die Empfänger der Zinsen mit diesen leistungslos vereinnahmten Beträgen machen? Der große Teil dieser Summen werden wieder verzinslich angelegt. Damit die Bank jedoch auch für diese Volumina Guthabenzinsen auszahlen kann, müssen neue Darlehensnehmer gefunden werden. Auf Zinsen wieder Zinsen kassieren bringt den sogenannten Zinseszinseffekt. Insofern ist das exponentielle Wachstum von Guthaben und Schulden ein schlichtes mathematisches Ergebnis wegen des Wirkens der destruktiven Umlaufsicherung Zins. Für ein solches Fazit braucht man auch keine Studie.

Diesen von Menschen eingebauten Fehler ...

02 Feb 2015

1. Diejenigen Eliten, die aktuell entscheiden, welche Art von Geld wir verwenden, sind diejenigen, die den größten ökonomischen Nutzen aus dem gegenwärtig existierenden System ziehen; deshalb ist eine Änderung nur von „unten nach oben“ möglich. Aus diesem Grund sollten wir die wesentlichen Mechanismen unseres aktuellen Finanzsystems auf breiter Ebene diskutieren. Wir sollten nicht nach Schuldigen suchen, sondern uns ganz auf die Lösung konzentrieren. Wir können das Geld verwenden, was sich die absolute Mehrheit wünscht.

2. Viele Menschen in den industrialisierten Gebieten hoffen, einmal zu den „Gewinnern“ des Systems zu gehören. Bei monetärer Betrachtung zahlen jedoch 9 von 10 Menschen immer mehr Schuldzinsen (über Konsum die Schuldzinsen der Industrie, über Steuern die Schuldzinsen des Staates, über private Kredite die Schuldzinsen für die eigene Verschuldung) als sie in der Lage sind, Guthabenszinsen zu generieren. Betrachtet man weitere Wirkungen des Zinseszinseffektes (z. B.: Umweltzerstörung wegen zinsbedingtem Wirtschaftswachstumszwang) gewinnt am Ende niemand.

3. Für uns Menschen stellen wesentliche Veränderungen eine gewisse psychologische Herausforderung dar. In Verbindung mit Dingen, die wir nicht kennen, können wir eine Angst entwickeln, auch wenn die Alternativen noch so brillant sind. Deshalb werden wir dann neue Wege beim Geld gehen, wenn ...

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