Lust auf Neues Geld

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Willkommen

Wir brauchen ein alternatives Geldsystem, wenn wir die Herausforderungen unserer Zeit meistern wollen. Umweltzerstörung, Demokratieverlust, extreme soziale Ungleichgewichte sind unter anderem schädliche Wirkungen des bestehenden Geldsystems. Eine bessere Alternative existiert, doch sie ist noch zu wenig bekannt, Fließendes Geld.

Veränderungen im Geldsystem sind wegen gegebener Machtstrukturen nur erzielbar, wenn breite Bevölkerungsschichten dem Wandel zustimmen und ihn unterstützen. Dazu muss der seit Jahrzehnten stattfindende Erkenntnisprozess deutlich an Fahrt gewinnen. Die „Neues Geld gemeinnützige GmbH“ unterstützt diesen Prozess mit ihrer Aufklärungsarbeit seit einigen Jahren.

Geld greift mit hoher Intensität in so gut wie alle Bereiche unseres Lebens ein. Neuerungen beim Geld bringen deshalb hervorragende Potentiale für fast alle Gebiete, wie dem Schutz der Natur, der Verbesserung demokratischer Strukturen oder dem Frieden.

Ziel muss sein, dass der Mensch nicht dem Geld, sondern das Geld dem Menschen dient.



 

16 Jan 2015

Für den 15.01.2015 lud mich der „Bund Kreisverband“ aus Biberach für einen Vortrag in die hübsche Stadt ein. Hierfür wurde ein schmucker Raum in der Stadthalle angemietet. Mit wundervollem Schwung wurde das Event vorbereitet und bekanntgemacht. So informierte zum Beispiel auch die Schwäbische Zeitung über diese Aktion. Nachdem alle 170 Stühle vergeben waren, versuchte man weiteren Gästen die Teilnahme zu ermöglichen, in dem zusätzliche Sitzgelegenheiten beschafft wurden. Ohne die Fluchtwege zu blockieren, nahmen weitere Interessierte auf den Stufen des Saales Platz. Sehr bedauerlich war, dass trotz dieser kreativen Maßnahmen nicht alle Menschen, die gekommen waren, dabei sein konnten. Mit deutlich über 200 Gästen war das Fassungsvolumen der Örtlichkeit erreicht.

Ich war natürlich sehr erfreut über das rege Interesse an alternativen Wegen im Vergleich zum aktuellen Geldsystem. Es war ein besonderes Publikum, ausgesprochen aufmerksam verfolgte man meine Argumentation und obwohl es sich bei diesen Inhalten eher um ernste Themen handelt, durfte zwischendurch zum Luftholen herzlich gelacht werden. Auffällig war, dass auch viele Biobauern gekommen waren, also Produzenten, die auf nachhaltige Weise die Region mit wertvollen Lebensmitteln versorgen. In räumlicher Nähe existiert eine Regiogeldinitiative, der Donau-Taler. Dieser konnte damit wundervoll als praktisches Beispiel für die Funktionsweise von fließendem Geld dienen. Die „Humane Wirtschaft“ war ebenfalls vor Ort. Als Dankeschön wurde mir am Ende der Veranstaltung ein Korb, gefühlt mit lauter Leckereien, aus ökologischer Herstellung, Vieles aus der Region, überreicht. Beim Genießen dieser Köstlichkeiten werde ich mit Freude an diesen Abend denken. Ich möchte mich ebenfalls ganz herzlich bei der aktiven Gruppe für diese brillant gelungene Aktion bedanken.

08 Jan 2015

Ich möchte mich aus der Diskussion um Pegida bewusst heraushalten. Die Kanäle sind voll mit Beiträgen zum Thema. Dennoch will ich einen Gedanken loswerden. Auffällig ist, wie polarisierend diese Ereignisse wirken. Und versuche ich, zumindest gefühlt meine Wahrnehmung zu analysieren, empfinde ich, dass die Betrachtung der Ursachen in perfider Intensität im Schatten stehen. Ich betone noch einmal, ich habe diesen Punkt nicht mit wissenschaftlicher Herangehensweise geprüft, auch wäre es erfreulich, läge ich mit meinem subjektiven Gefühl falsch.

Warum demonstrieren die sich gegenüberstehenden Gruppen nicht gemeinsamen:

  • gegen deutsche Waffenexporte, auch in Krisenregionen und an nicht NATO-Partner,
  • gegen Auslandseinsätze deutscher Soldaten,
  • gegen nicht legitimierte Drohneneinsätze der US-amerikanischen Regierung mit deutscher Unterstützung,
  • gegen die Methoden von Geheimdiensten (zum Beispiel: CIA) wegen geostrategischer Interessen weniger Eliten?

Zu viel „gegen“?; besser:

  • für Frieden
  • für mehr Gerechtigkeit
  • für Kooperation, anstatt Konfrontation
  • für Toleranz und Verständigung?

Ich habe in meinem Leben mit sehr vielen Menschen gesprochen und habe mir ihre Ansichten angehört, ich hörte auch zu, wenn mir die Haltung meines Gesprächspartners nicht gefiel, zumindest bemühte ich mich. Sicher gelang es mir nicht immer. Doch ich lerne, indem ich immer wieder aufs Neue das Gespräch suche. Mit einem Freund zu kommunizieren, der eine ähnliche Meinung in spezifischen Fragen vertritt, ist einfach und wohltuend. Die Herausforderung beginnt, ...

06 Jan 2015

Betrachtet man das unermessliche Leid, welches an so irrsinnig vielen Orten dieser Welt zu finden ist, fällt es schwer, sich vorzustellen, wie hier die Konflikte beigelegt werden können und man zu einem friedlichen Miteinander übergehen kann. Kaum überwindbar wirkt die Kluft zwischen den Positionen der jeweiligen Gruppen. Mit jedem schrecklichen Ereignis scheint die Überwindung der gewaltigen Differenzen unmöglich zu werden. Ohne ein immenses Verzeihen der gigantischen Fehler in der Vergangenheit kann es nicht gelingen. Sind die Standpunkte noch so verschieden, nur durch Verständigung auf kommunikativer Ebene können Lösungen gefunden werden, mit denen sich alle Beteiligten anfreunden können, insofern sie dazu bereit sind. Hört man verschiedenen führenden Politikern in Deutschland bei ihren Reden zu,...

03 Jan 2015

Ich hoffe, alle Menschen, die ich über diese Internetpräsenz erreiche, sind gut ins neue Jahr 2015 gekommen, auf jeden Fall wünsche ich Ihnen das Beste!

Am 25. Januar sind in Griechenland Neuwahlen angesetzt, diejenigen, die gegenwärtig laut Umfragen die Nase vorn haben, wollen „das Monopolyspiel in groß“ beenden und den Ausverkauf des Landes stoppen. Doch diese Situation führt auch zu Ängsten in der Bevölkerung, mit dem Ergebnis, dass aktuell erneut aktiv die Konten in Griechenland geräumt werden und die Menschen große Bargeldbestände bei sich zu Hause bunkern. Vergleichbare Situationen gab es bereits in der Vergangenheit, so holte zum Beispiel am 16. Juni 2011 Hercules-Transporter der Hellenic Air Force aus Wien ...

24 Dez 2014

Oft liege ich wach und denke über die Irrsinnigkeiten dieser Welt nach. Nur ein Beispiel, global werden über 1.700 Mrd. US-Dollar für Rüstung ausgegeben, kaum vorstellbar, was man mit nur Teilen dieser Mittel Gutes bewirken könnte. Nur allein ein menschenwürdiges Leben für alle Erdenbewohner wäre ein kaum vorstellbares, brillantes Ergebnis bei einer Umwidmung der Gelder, die im Gegensatz dazu, aktuell vor allem für destruktive Zwecke Verwendung finden. So fliegen die US-Drohnen über fremdes Gebiet und bekämpfen ohne völkerrechtliche Legitimation das vermeintlich Böse. Auch Deutschland stellt militärische Potentiale für solche kritikwürdigen Einsätze zur Verfügung. Spreche ich mit dem ein oder anderen Menschen über diese und andere hässliche Situationen, erlebe ich auch als Reaktion: „Ich will das gar nicht wissen, das ist so furchtbar!“ Ich verstehe diese Haltung, denn das Wissen über viele dieser zu bearbeitenden Baustellen kann, wie eingangs beschrieben, tatsächlich einen um den Schlaf bringen. Die Verdrängung solcher Inhalte liefert bestimmt etwas seelische Ruhe, doch wird die Welt dadurch nur einen kleinen Funken besser? Sollten wir nicht gemeinsam hinsehen, wo Dinge komplett schief laufen und zusammen Lösungen diskutieren, damit neue Wege gegangen werden können? Wir feiern nun in den nächsten Tagen Weihnachten, oft spricht man vom „Fest der Liebe“ und während an vielen Orten unseres Landes die Fülle, bis hin zum Überfluss, ...

08 Dez 2014

Friedenswinter 2014/2015, Demo in Leipzig:

Datum: 10. Dezember 2014, am Internationalen Tag der Menschenrechte

Ort: Platz vor der Moritzbastei / Universitätsstraße

Beginn: 18 Uhr Ende: ca. 20 Uhr vor dem US-amerikanischen Generalkonsulat im Musikerviertel

Ich freue mich, dass es am Standort der gemeinnützigen Gesellschaft "Neues Geld" in Leipzig aktive Menschen gibt, die diese Aktion auch in meiner Stadt auf die Beine stellen. Jedoch irritiert mich, dass der bundesweite Aufruf zum Friedenswinter, Stand heute, gerade einmal von ca. 2.000 friedliebenden Menschen unterzeichnet wurde, obwohl sich zich Friedensorganisationen diesem Aufruf angeschlossen haben. Wo sind die Mitglieder dieser Initiativen? Wo sind die friedliebenden Besucher der Montagsmahnwachen? Wo sind die 2.556 Freunde des fließenden Geldes, die bei facebook ein "like" gesetzt haben? Wo sind die Anhänger von Reinhard Mey, Konstantin Wecker, Eugen Drewermann usw., die ebenfalls diese Initiative unterstützen? Ich habe bis jetzt keine Antwort gefunden, warum die Resonanz so übersichtlich ist? Wer kann helfen? Gern eine Mail an mich, mich interessiert Ihre Meinung!

Ich bin am 10.12.14, 18.00 Uhr, in Leipzig natürlich dabei, ohne Frieden ist alles nichts. Und es geht nicht nur um die Friedenserhaltung, sondern um das Frieden schaffen in so vielen Regionen dieses Planeten. Auf der Seite von "Friedenswinter" finden Sie alle weiteren Termine bez. der Demos in vielen anderen Städten!

Steffen Henke


Quelle, Foto: Arbeiterfotografie

02 Dez 2014

Bundesweiter Aufruf: Friedenswinter 2014/2015

Gemeinsam für den Frieden – Friedenslogik statt Kriegsrhetorik

Warum ist fließendes Geld friedensfördernd?

Zins und Zinseszins führen zu extremen Kapitalkonzentrationen, Guthaben (und spiegelbildlich die Schulden) wachsen zinsbedingt exponentiell (bis das System an seine Grenzen stößt), diese extremen Kapitalkonzentrationen zerstören demokratische Strukturen, fließendes Geld beendet diese destruktive zinsbedingte Entwicklung.

9 von 10 Menschen zahlen in ihrem Leben immer mehr Schuldzinsen (beim Einkauf, beim Steuern zahlen und in Verbindung mit selbst aufgenommenen Darlehen) als sie je in der Lage sind, Guthabenszinsen zu generieren. Auf diese Weise findet ein gewaltiger Umverteilungsmechanismus statt. Dadurch bilden sich perfide soziale Ungleichgewichte aus, diese sind eine Gefahr für den Frieden. Frieden kommt von Zufriedenheit. Fließendes Geld beendet diesen zinsbedingten Umverteilungsmechanismus und ist deshalb eine sehr wichtige Basis für den Frieden.

Weltweit versucht die Politik, den Fehler im Geldsystem (destruktive Umlaufsicherung „Zins“) durch Wirtschaftswachstum zu kompensieren. Dies ist ein Irrweg. In einer Welt mit begrenzten Ressourcen kann es kein unbegrenztes Wachstum geben. Nichts auf der Welt kann zeitlich unbegrenzt exponentiell wachsen! Dieser zinsbedingte Wirtschaftswachstumszwang zerstört jedoch unsere Lebensgrundlage, den Planeten. Fließendes Geld nimmt der Wirtschaft den Zwang zu wachsen. Wir können zu einer nachhaltigen, ökologischen Produktionsweise finden, ganz im Sinne von Mensch, Tier und der Natur. Damit ist auch in diesem Punkt fließendes Geld ein wunderbares Fundament für Frieden!

Ich habe den bundesweiten Aufruf: Friedenswinter 2014/2015 soeben unterschrieben. Diejenigen, die zusätzlich auf fließendes Geld aufmerksam machen möchten, schreiben bei Organisation zusätzlich "Fließendes Geld" oder "Stammtisch - Fließendes Geld - Stadt", danke!

Hier geht es zum Aufruf!

Steffen Henke

Quelle, Foto: Arbeiterfotografie

14 Nov 2014

Einer meiner Söhne erreicht 2015 sein 18. Lebensjahr. Dies war wohl eine hinreichende Bedingung, dass er höchstpersönlich Post vom „Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr, Abteilung II, Personalgewinnung“ erhielt. Die erste Frage, die sich mir sofort auftat, war: Wieso weiß die Bundeswehr nach Abschaffung der Wehrpflicht, dass sich mein Sohn bald im rekrutierfähigen Alter befindet? Als ich selbst diesen Werbebrief las, wurde ich nicht glücklicher, nachdem ich erfahren musste, dass die Bundeswehr „einer der größten Arbeitgeber Deutschlands“ ist. Ist es wirklich notwendig, dass unser Land derart umfangreiche Kapazitäten in diesem Segment bindet, wenn doch das Geld, auch in unserem Land, in so vielen anderen Bereichen fehlt? Im Text des Anschreibens sind einige wenige Wörter fett gedruckt, und zwar die Frage: „Haben wir Ihr Interesse geweckt?“. Diese folgt unmittelbar nach der dick hervorgehobenen Motivation für den potentiellen Bewerber, da „berufliche Chancen“ und eine „attraktive Vergütung“ in Aussicht gestellt werden. Sollen hier „Mäuse mit Speck“ gefangen werden? Die ganze Aufmachung erinnert eher an ein großes Abenteuer, als die Ausbildung an todbringender Waffentechnik. Jede(r) darf das frei entscheiden, eine solche Laufbahn einzuschlagen, doch warum wird der Beruf in bunten Farben voller Verlockungen präsentiert, die eher an einen glänzenden Verkaufsprospekt eines zweifelhaften Produkts erinnert?

Noch mehr Verwirrung kam in mir auf, als ich dank des Flyers zur Kenntnis nahm, dass „Auslandseinsätze aktuell zu den wichtigsten Aufgaben der Bundeswehr gehören.“ Weiter heißt es im Text: „Bei Teilnahme an einer besonderen Auslandsverwendung erhalten Sie steuerfrei zusätzlich 30 bis 110 € pro Tag (die Höhe richtet sich nach dem Einsatzland).“ Korreliert hier der Betrag mit der Wahrscheinlichkeit, im Dienst ...

07 Nov 2014

Haben Sie diese, oft mit Entsetzen verbundene, Botschaft in den letzten Tagen auch aus Ihrem Umfeld gehört? Ursache für diese Aussage ist die Bekanntgabe der Thüringer Skatbank, Zinsen auf Sparguthaben zu erheben. Doch wer ist betroffen? Von dieser Maßnahme werden nach Veröffentlichungen Sichteinlagen auf Girokonten größer 2 Millionen € und Guthaben auf Tages-„Geld“-Konten über 3 Millionen € tangiert. Doch warum werden solche Entscheidungen überhaupt von Geldinstituten gefällt? Kundeneinlagen werden in einer Bankbilanz als „Verbindlichkeit gegen Nichtbank“ auf der Passivseite verbucht. Eine Bank ist nun bestrebt, diese Mittel einzusetzen, zum Beispiel als Kredite zu vergeben. Bei täglich verfügbaren Einlagen würde eine Bank jedoch hohe Risiken eingehen, wenn sie zum Beispiel im großen Stil langfristige Kreditverträge verkauft, denn die Kreditbeträge fließen über einen längeren Zeitraum zurück, die diesen Aktiva gegenüberstehenden Passiva können jedoch vom Einleger täglich abgezogen werden. Bei der Betrachtung der Laufzeiten von Einlagen und Krediten spricht man von der sogenannten Fristentransformation. Man will also den Gläubiger mit den Zinsen auf seine Einlage motivieren, die Mittel entweder abzuziehen oder längerfristig zu binden, damit dann das Geldinstitut diese Mittel anders verwenden kann.

Doch die Angst geht in der Bevölkerung um, dass bald auch geringere Einlagen mit Zinsen belegt werden. Im Medienmainstream kommen intensiv Begriffe mit negativer Konnotation zum Einsatz. Vom Negativ- oder Strafzins ist die Rede und so fühlt sich auch der(die) Kleinsparer(in) von dieser Entwicklung schnell bedroht. Erstaunlich nur, dass noch zu oft der Vorgang zu oberflächlich bewertet bleibt. Wenn ein(e) Anleger(in) die so hochgeschätzten Guthabenszinsen auf sein(ihr) Sparvermögen generiert, könnte einem(r) Betrachter(in) auch die Frage in den Sinn kommen, ...

27 Okt 2014

Bei den Koalitionsverhandlungen in den letzten Wochen in Thüringen beharrten laut Berichten zufolge die Grünen dieser Runde darauf, dass die DDR in einem Papier als „Unrechtsstaat“ bezeichnet wird. Nun zähle ich mich zu den Kritikern bezüglich verschiedener Begebenheiten in der DDR. Diese Haltung konnte ich allein durch meine persönlichen „Erfahrungen“ mit der Stasi leicht gewinnen. Unvorstellbares Leid wurde zum Beispiel Systemkritikern zugefügt. Es ist demnach unbestritten, dass sehr viel Unrecht in der DDR geschehen ist. Und so kann ich selbst etwas schwer greifen, warum ich dennoch ein ungutes Gefühl verspüre, wird mit dem Pauschalurteil „Unrechtsstaat“ in Zusammenhang mit der DDR gearbeitet. Vielleicht empfinde ich es als billigen psychologischen Trick, denn macht man Anderes schlecht, erscheint das Gegebene automatisch in einem besseren Licht. Welche Position hat die Regierung der BRD zu verschiedenen kriegerischen Aktivitäten eingenommen? An welchen militärischen Einsätzen war und ist Deutschland beteiligt? Die BRD ist der drittgrößte Waffenexporteur weltweit, wie viele Zivilisten sind durch die Lieferungen solcher Rüstungsgüter aus unserem nun vereinten Land getötet wurden? Oder betrachten wir die Drohneneinsätze der USA oder das Verwenden von Uranmunition mit verherrenden Folgen, vor allem auch für die Zivilbevölkerung der betroffenen Regionen. Menschen werden sagen, es sei politisch unkorrekt, ...

16 Okt 2014

Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur der Welt, schon diese Tatsache genügt, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass sich hier etwas komplett fehlentwickelt hat. Die Krönung dieser hässlichen Fakten wird erreicht, beleuchtet man, wohin deutsche Waffen geliefert werden und mit welchen Motiven die Entscheidungen fallen. So liest man regelmäßig von dem Erhalt der über 90.000 Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Erwägungen. Erst kürzlich entschied die deutsche Bundesregierung, neuerdings auch in Krisengebiete Kriegsgerät zu senden. So wurden in den letzten Wochen Kurden mit entsprechenden „Produkten“ für den Kampf gegen die IS-Truppen versorgt. Jedoch ist bei den Kurden der ausgeprägte Wunsch nach einem kurdischen Staat zu finden. Um dies durchzusetzen, gründete sich 1978 die PKK, die ihr Ziel auch mit Waffengewalt erreichen will. Bei den Auseinandersetzungen zwischen der PKK und der türkischen Armee sind in den vergangenen 30 Jahren nach Schätzungen über 40.000 Menschen ums Leben gekommen, dabei auch eine Vielzahl an Zivilisten. Seit 2012 begann glücklicherweise ein Friedensprozess, der jedoch in den letzten Tagen zu scheitern droht. Türkische Regierungstruppen beschossen kurdische Stellungen. Nun sind den vor wenigen Tagen mit deutschen Waffen ausgestatteten Kurden auch der PKK nahestehende Gruppen angeschlossen. Wie will nun die deutsche Bundesregierung verhindern, ...

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