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Galileo Galilei

Post 15. Februar 2014 By In 2014

Heute, vor 450 Jahren, ist Galileo Galilei in Pisa geboren. 1632 veröffentlichte er sein Werk „Dialogo“, in dem er das kopernikanische Weltbild diskutierte. 1633 konnte er vor einem Tribunal nur dadurch sein Leben retten, da er seine Ansicht, dass sich nicht die Erde, sondern die Sonne im Zentrum unseres Sonnensystems befindet, widerrief. Dennoch musste er bis zu seinem Tode (1642) im Hausarrest leben. Es dauerte noch Generationen, bis sich seine Erkenntnisse durchgesetzt hatten.

Ich sehe hier eine deutliche Parallele zum fließenden Geld. Die Wirkungsweise von Zins und Zinseszins ist nicht schwer zu verstehen. Nichts auf der Welt kann zeitlich unbegrenzt exponentiell wachsen, das kann jede(r) leicht nachvollziehen. Jedoch erzwingt der zinsbedingte Mechanismus unseres Geldsystems ein solches Wachstum. Die Grenzen des bestehenden Systems sind längst erreicht, weltweit ist das Leid, welches es

hervorbringt. schmerzlich zu sehen.

Seit ca. 100 Jahren wird nun der Fehler im Geldsystem auch wissenschaftlich diskutiert. Dank bestehender Medien ist heute der Informationsfluss viel einfacher als im 17. Jahrhundert möglich. Insofern wird es nicht mehr lange dauern, bis sich das wertvolle Wissen über alternative Wege herumgesprochen hat. Diesen Erkenntnisprozess kann man nicht verhindern. Und so ist es mir eine große Freude, meine kleinen Impulse für diese notwendigen friedlichen Veränderungen einzubringen.

1 comment

  • Wer hat es im Original gelesen: "Die natürliche Wirtschaftsordnung" von Silvio Gesell. Es ist im Web als Pdf-datei zu finden. (Klicke auf meinen Webseitenlink). Gesell lieferte solide wissenschaftliche Belege. Harms Bernhard (1876-1936, Professor - ehem. Begründer u. Chef des Weltwirtschaftsinstitutes Kiel) sagte - Zitat: "Silvio Gesell kann man nicht widerlegen, aber man kann ihn ablehnen"
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    „Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schließlich den Bürgerkrieg, der zur Barbarei zurückführt. ... Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen.“
    Silvio Gesell, Geld oder Krieg (1912), in: Gesammelte Werke Band 7, S. 170.
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    „Reichtum und Armut sind gleichmäßig verkehrte Zustände. Sie gehören nicht in einen geordneten Staat. Sie sind mit dem Bürger- und Völkerfrieden unvereinbar. ... Armut ist eine Kette und Reichtum ist eine Kette. Und der Anblick von Ketten muss jedem Freien ein Gräuel sein. Wo er sie sieht, muss er sie brechen.“
    Silvio Gesell, Die Natürliche Wirtschaftsordnung (1920),
    in : Gesammelte Werke Band 11, S. 226.
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    „Das Fundament des Zukunftsstaates kann nur die Liebe sein, die aus dem Glauben an Gott erwächst, die unendliche Liebe zum Menschen aller Sprachen, aller Staaten, aller Farben - die große Liebe, die keinen Sinn hat für Macht, Militär, Gewalt, Zölle, Monopole, Monarchie und Parteistandpunkte.“
    Silvio Gesell, Der abgebaute Staat (1927), in: Gesammelte Werke Band 16, S. 282

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