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Der Nebel um das Geld

Post 23. März 2014 By In 2014

Deutsche MittelstandsNachrichten (22.03.14): „Die britische Zentralbank gesteht öffentlich ein, dass Geld nur ein spezieller Schuldschein ist. Geschäftsbanken würden Geld praktisch aus dem Nichts erschaffen. Gedeckt sei es ausschließlich durch das Vertrauen der Bürger, so die Bank of England.“

Wenn die Eliten der Finanzwelt solche Botschaften verkünden, sollte uns das nicht stutzig machen? Bekommen wir hier erklärt, dass es sich gar nicht um einen Systemfehler handelt, sondern nur unser Vertrauen missbraucht wurde? Werden hier Schuldige präsentiert, damit wir uns gar nicht erst mit der Funktionsweise des Geldes auseinandersetzen? Beispiel, ich helfe meinem Nachbarn und erhalte 100 € als Banknote. Diese Einnahme gebe ich natürlich bei der Steuererklärung an. Unmittelbar nach Erhalt der Banknote bringe ich diese zu einem Bankhaus und zahle den Betrag auf meinem Girokonto ein. Auf meinem Kontoauszug erscheint...

 ein Sichtguthaben in Höhe von 100 €. Zusätzlich hat meine Filiale die Banknote und kann diese anderweitig verwenden. Habe ich jetzt auch „Geld“ geschöpft? Oder sind Sichtguthaben gar kein Geld, sondern ein Anspruch auf Zentralbankgeld? Was passiert, wenn ich mit meinem Sichtguthaben eine Anleihe mit 5 Jahre Laufzeit kaufe, kann man die Anleihe, wie es die Ökonomie ausführt, als Geld bezeichnen? Oder ergibt sich das tatsächliche Dilemma, wenn nun dank Zinseszinseffekt die Volumen dieser Anleihen (Verbindlichkeiten der Bank, Bilanz, Passivseite) exponentiell wachsen? Würde es sich so verhalten, könnte man die sogenannte GELD(?)-Schöpfung aus dem Nichts als Nebelkerze bezeichnen, um vom Systemfehler „Zins“ abzulenken. Nachdem das alte System an seinen Anschlag gestoßen ist, beginnt man dann unverändert mit altem Wein in neuen Schläuchen. Um das notwendige Vertrauen wieder herzustellen, werden neue (alte) Bankenregulierungen und eine Golddeckung beschlossen, das Volk jubelt. Hauptsache, die destruktive Umlaufsicherung bleibt mit seiner umverteilenden Wirkung zu Gunsten einer Minderheit erhalten. Die absolute Mehrheit der Bevölkerung geht weiter fleißig arbeiten, um die Zinsansprüche der Gläubiger ins Verdienen zu bringen. Ein paar dutzend Jahre später wundert man sich, dass man am gleichen Punkt wie heute angekommen ist. Nur hat der zinsbedingte Wirtschaftswachstumszwang unseren Planeten so weit zerstört, dass weite Gebiete unbewohnbar sind. Fließendes Geld kann die wesentliche Grundlage liefern, damit es besser kommt.

 

 

 

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