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Sind wir das Volk?

Post 25. April 2014 By In 2014

Täglich wachsen weltweit die schmerzhaften Ungleichgewichte wegen eines technischen Fehlers im Geldsystem. Längst ist ein unerträgliches Maß erreicht. Die Wirkungen des Fehlers sind an vielen Orten unübersehbar. Weitere unzählige Folgen sind derselben Ursache zuzurechnen, auch, wenn hier die Verbindung zur destruktiven Umlaufsicherung Zins nicht ganz so offensichtlich ist. Insofern ist es verständlich, dass die Zahl derer, die unzufrieden sind, wächst. Noch mehr Menschen nehmen den enormen Druck bereits gefühlt wahr, obwohl sie noch nicht intensiv auf die Suche nach Antworten gehen. Vermutlich ist der Schritt nicht groß, zu versuchen, die Schuldigen für das bestehende Dilemma zu ermitteln. Leicht gelangen Regierungen, Politiker, Banken oder der Medien-Mainstream in den Fokus und bekommen den Stempel der Schuldzuweisung aufgedrückt. Doch was wäre gewonnen, gelänge es, seriöse Aufschlüsse zu diesen Punkten zu erhalten? Wie viel Blut ist in der Geschichte geflossen, weil man sich gegen die vermeintlich Verantwortlichen gestellt hat? Doch sollte nicht auf Platz eins aller Bemühungen stehen, vor allem friedlich den notwendigen Wandel herbeizuführen? Nur ist das Suchen nach Schuldigen geeignet, um bedacht erforderliche Veränderungen herbeizuführen? ...

Ich sage nein. Ich meine, gemeinsam kann uns die Wende nur dann friedlich gelingen, wenn wir uns mit ganzem Herzen auf die wertvollen Lösungen konzentrieren. Genial dabei ist, dass es sie gibt. Man könnte formulieren, dass es gerade eine besondere Verantwortung aller Akteure gibt, die richtigen Impulse zu liefern, damit die spannende Reise in eine hoffnungsvolle Zukunft geht.

So kann man die politischen Kräfte in den Basisorganisationen unterstützen, die sich bereits heute engagiert für neue Wege einsetzen. Es ist möglich, kleinere regionale Medien zu fördern, damit diese stärker in das Blickfeld der Bevölkerung rücken und auch an dieser Stelle noch deutlicher die Fragen unserer Zeit besprochen werden. Volksentscheide auf Bundesebene zu integrieren, wäre ein interessantes Mittel direkter Demokratie. Mit seinem Kaufverhalten und dem Nutzen von gegebenenfalls vorhandenen Regiowährungen trägt man schnell dazu bei, dass das Geld dorthin fließt, wo bereits heute wunderbar über alternative Produktionsweisen nachgedacht wird. Die brillanten Kenntnisse der Gemeinwohlökonomie oder von Transition Town können Berücksichtigung finden. Eine lange Liste an vielversprechenden Möglichkeiten könnte hier zusammengetragen werden, doch will ich es hier dabei belassen. Die mit diesen Ansätzen in Berührung stehenden Gedanken sind damit bestimmt verständlich aufgezeigt.

Wir Menschen sind die Gemeinschaft liebende Wesen und voller Emotionen. Viele kennen das kräftige Gefühl, welches man in sich zum Beispiel in einem Fußballstadion wahrnehmen kann, feuert der enthusiastische Sprechchor der Zuschauer die eigene geliebte Mannschaft an. Beim Fußball handelt es sich um einen sportlichen Wettkampf, die Fans hoffen auf den Sieg des eigenen Teams. Doch wo es Sieger gibt, existieren auch Verlierer. Über die sich hieraus ergebende Situation beim Spiel mit dem Ball kann man diskutieren. Entscheidend wird im Falle eines sportlichen Messens sein, wie die Freunde solcher Aktivitäten mit den Ergebnissen umgehen können.

In einer friedvollen Gesellschaft sollte es Aufgabe sein, nicht in Gewinner und Verlierer, in gut und böse, Opfer und Täter usw. zu unterteilen, sondern ständig nach Lösungen zu suchen, wie die so verschiedenen Individuen freundschaftlich und in Freiheit miteinander leben können. Das fließende Geld kann hierbei als Basis einen ausgesprochen wertvollen Beitrag leisten. Deshalb setze ich mich voller Begeisterung dafür ein. Ich rufe alle Menschen auf, immer wieder aufs Neue das eigene Handeln zu beleuchten, ob die eingebrachte Energie konstruktiv für notwendige Veränderungen zum Tragen kommen kann. Nur, wenn wir uns zusammen von den geeigneten Sinnen leiten lassen, kann uns gemeinsam der Umwälzungsprozess friedlich gelingen. Heute vor 40 Jahren ist ein solcher friedlicher Wandel in Portugal gelungen. Die Bevölkerung steckte Nelken in die Gewehrläufe der Soldaten. Deshalb ging dieser historische Lauf als Nelkenrevolution in die Geschichte ein. Mögen auch diesmal Blumen als Symbole für die neu zu beschreitenden Wege stehen.

Dieser Song diente als Zeichen für den Beginn der Nelkenrevolution: https://www.youtube.com/watch?v=ci76cKwFLDs

 

 

 

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