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Jean-Claude Juncker fordert eine gemeinsame europäische Armee!

Post 12. März 2015 By In 2015

Juncker begründet dies gegenüber der "Welt am Sonntag" folgendermaßen: „sie würde Russland den klaren Eindruck vermitteln, dass wir es ernst meinen mit der Verteidigung der Werte der Europäischen Union".

Ich kenne die Werte von Juncker nicht, zur Verteidigung meiner Werte brauche ich keine europäische Armee. Ich bin für Frieden, für Toleranz, für Verständigung, für Kooperation, für fließendes Geld. Ich lehne Gewalt und Gewaltverherrlichung ab, Menschen mit unterschiedlichen Positionen sollten Lösungen über eine wertschätzende Kommunikation suchen.

Juncker weiter: "Eine gemeinsame europäische Armee würde der Welt zeigen, dass es zwischen den EU-Ländern nie wieder Krieg geben wird." Was soll das heißen? Das sich die Länder, die ...

dieses Heer unterhalten, nicht untereinander angreifen, jedoch die große militärische Streitmacht gegen Russland in Stellung gebracht werden kann? So stellt sich Juncker den Frieden im 21. Jahrhundert vor? Zwei bis zum Hals aufgerüstete Lager stehen sich an Europas Grenzen gegenüber? Haben deutsche Rüstungsfirmen ihre Auftragsbücher bereits aufgeschlagen?

Juncker: "Europa hat enorm an Ansehen verloren, auch außenpolitisch scheint man uns nicht ganz ernst zu nehmen." Juncker will das „Ernstnehmen von Europa“ mit der intensiven Ausweitung des zerstörerischen Potentials erreichen? Das wäre der Beginn eines neuen perfiden Wettrüstens mit unermesslichen Risiken. Das Europa, in dem ich leben will, wird ernst genommen, weil jeder Bewohner ein menschenwürdiges Leben führen kann. Weil wir unsere ökonomischen Errungenschaften dafür einsetzen, dass jeder Mensch ohne Angst, mit den elementaren Dingen versorgt, in einer herzlichen Gemeinschaft eingebunden, sein Leben eigenbestimmt gestalten kann. In meiner Welt kann sich jeder bilden, mit gesunden Lebensmitteln ernähren und am kulturellen Leben teilhaben. Ich wünsche mir ein Europa, in dem wir Anreize schaffen, damit wir unsere Umwelt schützen und regionale Wirtschaftskreisläufe im Sinne von Mensch, Tier und der Natur fördern.

Hinzu kommt, dass Gesetzestexte immer weiter in der Form angepasst werden, damit der Einsatz der Armee im Inland ermöglicht wird. Die weitere Reduzierung demokratischer Strukturen wäre die Folge.

Die Regierung der USA organisiert seit vielen Jahren den Abschuss von sogenannten Terroristen mit Drohnen, zum Beispiel in Pakistan. Es ist erwiesene Sache, dass bei diesen demokratisch nicht legitimierten Aktionen bis zu 90 % Zivilisten zu Tode (mehrere Tausend Menschen in den vergangenen 15 Jahren) kamen. Es ist eine Tatsache, dass durch diese militärischen Einsätze die Zahl der gewaltbereiten Menschen als Folge dieser Liquidierungen massiv gestiegen ist. Gewalt erzeugt Gewalt, eine simple Regel. Deshalb ist diese Vorgehensweise falsch.

Wenn ich mir jetzt noch vorstelle, dass seit dem 01.11.14 dieser Mann (Juncker) Präsident der Europäischen Kommission ist, wird mir schlecht. Diesen Mann sollte man nach Hause schicken. Wer so etwas sagt (ich unterstelle, dass die Berichte zu seinen Statements stimmen), darf mit keinem politischen Amt betraut sein.

Liebe Freunde des fließenden Geldes, ich bitte euch bereits hier, solltet ihr eure Meinung als Kommentar abgeben wollen, lasst uns ein weiteres Zeichen setzen, wie wir, die Freunde des fließenden Geldes mit solchen destruktiven Bemerkungen, wie denen von Juncker, umgehen. Wir können solche Positionen verurteilen, wir können einen neuen Präsidenten der Europäischen Kommission fordern. Doch dies sollten wir in einer konstruktiven Sprache ausführen. Das fließende Geld steht für das wertvolle Neue. Ich würde mich freuen, wenn man dies auch an der Art der Kommentare, hier bei „Neues Geld“ erkennen kann. Ich denke, wir wünschen uns viele brillante Veränderungen, Junckers Denkmuster stammen aus einer „alten“ Welt. Wir stehen für eine hoffnungsvolle Zukunft, wir brauchen keine Feindbilder, auch nicht die „Juncker“ dieser Welt, wir setzen gemeinsam auf alternative Wege, die auf geniale Weise den Frieden bringen, denn Frieden kommt von ZuFRIEDENheit. Vielen Dank!

Steffen Henke

Last modified on Freitag, 15. Mai 2015 15:11

1 comment

  • Die desaströsen Wirkungen in Natur und Kultur sind überall erkennbar. Ein Kampf der Kulturen ist nicht notwendig, eine Kooperation hingegen schon. Ich würde mir als Vorbild in Produktion und Wirtschaft ein Cradle to Cradle Konzept wünschen; eine Vereinbarung über gemeinsame Leitplanken im Newtonraum, aber eine unendliche Kreativität im Denk- und Spielraum.

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