Lust auf Neues Geld

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Unsere Wirtschaft muss immer weiter wachsen, weil die „Finanzindustrie“ es verlangt. Zum Beispiel vermehrt der Zinseszins Guthaben und Schulden schneller als wir einen Luftballon aufblasen können. Deshalb müssen wir alle immer mehr arbeiten und bekommen immer weniger dafür. Nachdem die Staaten den Finanzsektor mit unserem Geld gerettet haben, sind sie hochverschuldet in der Hand der Gläubiger. Deshalb sind in unserem System immer wiederkehrende Krisen und Zusammenbrüche unvermeidlich. Aber es gibt eine Lösung, von der kaum jemand weiß. Die Neues Geld gemeinnützige GmbH macht sie bekannt und klärt die Öffentlichkeit auf.



 

Steffen Henke

Steffen Henke

Webseite-URL: http://www.neuesgeld.net

Unter der Überschrift: „Die Null-Zins-Politik heizt die Spekulation an. Und die Deutsche Bundesbank tut so, als hätte sie damit nichts zu tun.“ veröffentliche Albrecht Müller am 21.02.17 einen Beitrag auf oben genannter Internetpräsenz.


So schreibt er: „Wenn es Null Zinsen oder allenfalls sehr geringe Zinsen von unter einem Prozent auf Sparguthaben gibt und somit die Realverzinsung negativ ist, dann sehen sich selbst Sparer mit geringem Vermögen gezwungen, sich in spekulative Anlagemöglichkeiten zu begeben. Das sind die Immobilien und die Aktienmärkte.“


Zuerst möchte ich bemerken, dass Sparen nicht mit der Höhe des Zinses, sondern vor allem mit der Höhe des Einkommens korreliert. Beim Einkommen sind vor allem auch ...

Dienstag, 21 Februar 2017 10:04

Verkehrte Welt bei ARD

Gestern Abend lief 22.45 Uhr auf ARD der Streifen: „Die große Geldflut. Wie Reiche immer reicher werden“. Unter anderem Stand Max Otte als Interviewpartner zur Verfügung. Dieser erklärte, dass die aktuelle Flut des billigen Geldes unsere Gesellschaft spalten würde. Gemeint ist damit das Anleiheankaufprogramm der EZB über welches frisches Zentralbankgeld in Billionenhöhe in Umlauf gebracht wird. So wird formuliert:

„Sie [damit ist die Geldflut gemeint; Anm. S. H.] schafft Geld von unten nach oben, sagt er [Max Otte; Anm. S. H.] – eine gigantische Umverteilungsmachine.

Später erfährt man, dass Niedrigzinsen bedeuten würden, dass sich Reiche billig verschulden könnten. Reiche würden über Kredit Aktien und Immobilien kaufen, deren Wert rasant steigt. Während die Geldanlage der „normalen Bürger“ an Wert verlieren würde.

Wenn ich das demnach richtig übersetze würde ein hoher Zins die Kreditaufnahme von Reichen verhindern, die sich damit weniger kreditfinanzierte Sachwerte zulegen könnten und „normale Bürger“ gewinnen, da ihre Einlagen besser verzinst würden. Die Umverteilungsmachine wäre gestoppt?

Richtig ist: Allen Schulden ...

Ich wurde kürzlich von Genoveva Brandenburger, einer sehr engagierten und sympathischen Frau, im Offenen Kanal Kaiserslautern interviewt. Das Interview wird in diesem Medium unter der Überschrift: "Gesellschaftsbarometer" ausgestrahlt, es ist jedoch auch auf youtube zu finden. Für diejenigen, die einmal reinschauen wollen, hier geht es zum Interview.


Steffen Henke

 

Sonntag, 13 November 2016 21:46

"Master of the universe"

Unter dem Motto: „Kinos in ganz Deutschland holen die Welt auf ihre Leinwände“ fand kürzlich eine spannende Aktion deutschlandweit statt. Für Hessen wurde das Kino Capitol in Witzenhausen ausgewählt. Dort, wie auch an vielen weiteren Orten, wurden nun über mehrere Wochen acht beachtenswerte Dokumentarfilme gezeigt. Am 09.11.16 lief: „Master of the universe“. Hier erzählt ein Banker aus seiner ehemaligen Berufswelt als Wertpapierhändler. Im Flyer heißt es weiter: „Kino Global setzt sich für die entwicklungsbezogene Sensibilisierung und das weltweite Lernen ein.“

Das Besondere bei diesen Filmevents war, dass ...

Mittwoch, 09 November 2016 14:54

Trump - der neue Präsident der USA

Ein niedrigeres Niveau des Wahlkampfes um die Präsidentschaft in den Vereinigten Staaten konnte man sich kaum vorstellen. Erstaunlich ist, dass dieses irre Spektakel nicht intensiv dazu geführt hat, das gesamte Wahlsystem seitens der amerikanischen Bevölkerung und darüber hinaus stärker zu hinterfragen. Wegen der Zugangsbedingungen sind zum Beispiel bei TV-Duellen meist nur Vertreter der Demokraten und der Republikaner zu erleben. Milliardärsfamilien werfen sich unter Einsatz von Milliarden auf größter Bühne Beleidigungen an den Kopf, rassistische, menschenverachtende und gewaltverherrlichende Sprüche sind zu hören. Nur was sagt uns dies über den Zustand dieser Gesellschaft? Warum haben es keine Kandidaten geschafft, die mit anderen Methoden und besseren Inhalten gepunktet hätten?

Erinnern Sie sich an die Hoffnungen, die Obama mit seiner Wahl gemacht hat? Welche Erwartungen hat er erfüllt? Tiefe Enttäuschung stellt sich ein, schaut man beispielsweise auf die ...

Freitag, 04 November 2016 10:21

CETA

Die Berichterstattung der Mainstreammedien vermittelten in den vergangenen Tagen den Eindruck, das Freihandelsabkommen sei am 30.10.16 unterzeichnet. Man könnte das Gefühl bekommen, dass es sich nun nicht mehr lohnt, sich für bessere Wege einzubringen.

Dies ist jedoch falsch, darauf weist unter anderem "Mehr Demokratie" hin.

Es wurde die vorläufige Anwendung beschlossen, das ändert nichts daran, dass nun 40 Landes- und Regionalparlamente zustimmen müssen.

Mehr Demokratie (Rundmail, Roman Huber, 04.11.16) schreibt:

"Belgien verlangt unter anderem, dass ...

Ich wurde zum oben genannten Event eingeladen, um einen Vortrag über regionale Tauschsysteme zu halten. Natürlich ging ich dabei auch auf die Formen der Umlaufsicherungen ein. Viele Punkte sind bei regionalen Tauschmitteln genauso zu beachten wie auch beim überregionalen gesetzlichen Zahlungsmittel.

Ein großer zusätzlicher Nutzen bei regionalen Initiativen besteht darin, dass das Tauschmittel aus dem Geltungsgebiet nicht wegwandern kann. Damit werden zum Beispiel kurze Transportwege unterstützt und damit ein wertvoller Beitrag im Sinne des Umweltschutzes geleistet.

In Marburg werden bereits Gutscheine, beispielsweise an Studenten unter bestimmten Voraussetzungen ausgereicht. Diese können dann bei bestimmten Unternehmen eingesetzt werden. Es wurde diskutiert, ob diese Gutscheine so verändert werden könnten, so dass sie stärker als regionales Tauschmittel fungieren. Natürlich wäre das Gespräch mit der Gemeinde zu suchen.

Darüber hinaus besteht die Idee, ein Punktesystem ins Leben zu rufen. Hier will man vor allem Firmen ins Boot holen, deren Wirken ...

Mittwoch, 31 August 2016 11:35

Regionale Tauschmittelsysteme

Regionale Tauschmittelsysteme sind hochinteressante Wege, um Alternatives auszuprobieren. Sie sollen den Euro nicht ersetzen, sondern parallel zum Euro zusätzliche Impulse liefern. Sie fördern die Gemeinschaft, das soziale Miteinander, regionale Strukturen und helfen damit auch beim Schutz der Natur. Arbeitsplätze werden erhalten, zum Teil entstehen sogar neue. In jedem Fall bringen sie Erfahrungen, die helfen, die Welt in die richtige Richtung zu schieben.

Im Mai 2016 ist eine Arbeit eines Sebastian Leinert erschienen, er hat in seinem Buch mit dem Titel: „Regionale Komplementärwährungen in Deutschland“ solche Aktivitäten in Deutschland und über die Grenzen hinaus untersucht.

Seine besondere Leistung, alle ermittelten 165 Initiativen zu kategorisieren. So werden die Projekte zum Beispiel in vier Gruppen eingeteilt. Hier wird nach der Art des Trägers unterschieden. 31 der gefundenen Initiativen haben ihre Arbeit leider eingestellt, im Schnitt existierten sie nach Leinert...

Das unten angekündigte Radiointerview hat nun stattgefunden, ich bedanke mich für das sehr angenehme Gespräch bei Frau Reuter, für diejenigen, die einmal reinhören möchten, hier findet ihr das Interview, auch unser Song: Fließendes Geld wird gespielt: zum Interview

Die Deutsche Bank schafft es seit Jahren regelmäßig in die Schlagzeilen und es handelt sich nicht um Erfolgsmeldungen. So geriet das Kreditinstitut unter anderem in das Schussfeld der Behörden, nachdem bekannt wurde, dass das Bankhaus in die Libormanipulationen verwickelt war. Man hat demnach, um die eigenen Gewinne zu steigern, unerlaubten Einfluss auf verschiedene Leitzinssätze genommen. In Folge dieser Aktivitäten hatte das Finanzinstitut allein dafür eine Strafe von 2,5 Mrd. Dollar zu zahlen, was sich auch im Ergebnis niederschlug. 2015 wurden 6,8 Milliarden Verlust realisiert. Laut Spiegel Online sollen nun 188 Filialen in Deutschland geschlossen werden.

So fiel auch der Aktienwert von seinem Höchstkurs oberhalb der 100 € das Stück auf einen historischen Tiefstwert von ...

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