Lust auf Neues Geld

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Steffen Henke

Steffen Henke

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Wenn man im Kern das Geldsystem verstehen möchte, kommt man nicht daran vorbei, sich mit dem Thema der sogenannten Geldumlaufsicherung zu beschäftigen. Die Realwirtschaft dient dem Gemeinwohl dann am besten, wenn das Geld im Wirtschaftskreislauf möglichst gleichmäßig zirkuliert. Nur wie wird dies erreicht? ...

Sonntag, 03 Februar 2019 17:03

US-Dollar – mit Schwung gegen die Wand

Die weltweite Verschuldung hat nun ca. 250 Billionen US-Dollar erreicht.

Allein die Staatsverschuldung der USA beträgt mehr als 21,7 Billionen US-Dollar (1):

 Auf CBSNEWS ist zu lesen:

„Für das gesamte Geschäftsjahr 2018 stiegen die Nettozinskosten für die Staatsverschuldung ...

Donnerstag, 24 Januar 2019 10:12

Medienkritik

Die Leserinnen und Leser werden beim Wahrnehmen der Überschrift instinktiv vermuten, dass es sich bei diesem Text um eine Kritik an den sogenannten Leitmedien handelt. Doch weit gefehlt. Sollten sich Interessierte mit den Fehlentwicklungen des Medienmainstreams beschäftigen wollen, empfehle ich folgende Bücher:

• Uwe Krüger: „Meinungsmacht“
• Jens Wernicke: „Lügen die Medien“
• Ulrich Teusch: „Lückenpresse“

In diesen Werken sind die bestehenden Defizite der „Leitmedien“ nachvollziehbar herausgearbeitet.

Wegen der bestehenden Mängel haben sich in den letzten Jahren verstärkt „alternative Medien“ etabliert. Diese Entwicklung ist zu begrüßen. Da im Medienmainstream kaum über den Fehler im Geldsystem (Stichwort: exponentielle Wachstumsprozesse) – und die Lösung: Fließendes Geld – berichtet wird, wandte ich mich am 06.08.18 mit einem Artikel an die Zeitschrift Free21, damit die Abonnentinnen und Abonnenten ...

Mittwoch, 16 Januar 2019 17:30

Nachruf – Uwe Flohrer

Heute erfuhr ich, verbunden mit großer Traurigkeit, dass der Möglichmacher und Freund – Uwe Flohrer – vor wenigen Tagen nach schwerer Krankheit verstorben ist.

Vor vielen Jahren lernte ich Uwe Flohrer über das Fließende Geld kennen. Mit großer Begeisterung und viel Engagement half er aktiv mit, das Fließende Geld bekanntzumachen. So half er u. a. bei der Organisation von Veranstaltungen. Durch ihn konnte ich Referate (z. B.: Uni Leipzig im Rahmen der Arnold-Sommerfeld-Gesellschaft e. V.) halten. An unzähligen Ständen der Neues Geld leistete er Aufklärungsarbeit. So war er beispielsweise beim Tag der Sachsen, der Ökofete und dem Connewitzer Straßenfest mehrfach dabei. Das Bild ...

Sonntag, 30 September 2018 10:35

Steter Tropfen höhlt das Bargeld

Im Vergleich zu Norbert Häring bin ich beim Thema der vermeintlichen Geldschöpfung durch private Geschäftsbanken zu anderen Ergebnissen gekommen. Bei der Bedeutung von Bargeld bringt es eben genannter Autor auf den Punkt:

„Bargeld bewahrt uns einen Rest Freiheit und Privatsphäre. Es begrenzt Entmündigung, Gängelei und Überwachung durch den Staat und seine Geheimdienste, die Finanzbranche und die Datenkraken der IT-Branche.“ (1)

Nach einer Studie der Deutschen Bundesbank (2) aus dem Jahr 2014 ist in Deutschland das Bargeld immer noch Zahlungsmittel Nr. 1. Im Ergebnis wurde 2014 am POS (3) nach Umsatz zu 53,2 Prozent und nach Transaktionszahl zu 79,1 Prozent mit Bargeld bezahlt. (4) In Schweden dagegen hat das Bargeld seine Relevanz so gut wie vollständig verloren. Hier kann man das Benutzen einer Toilette oder die Zeitung auf Straße teilweise nur noch bargeldlos zahlen.

Es gibt verschiedene Wege, das Bargeld wegen verschiedener Interessen zurückzudrängen:

Vor wenigen Wochen erschien Michael Lüders Buch: „Armageddon im Orient. Wie die Saudi-Connection den Iran ins Visier nimmt“. Es umfasst ohne Anhänge 240 Seiten und wurde 2018 im C.H.Beck Verlag in München veröffentlicht.

Bereits über zuvor herausgegebene Werke hat Lüders längst bewiesen, dass er Kenner des Orients ist. Dies überrascht auch nicht, schließlich ist er unter anderem Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft. Mir fiel beim Lesen auf, dass in regelmäßigen Abständen das Wort „völkerrechtswidrig“ auftaucht. Dies liegt vor allem daran, da der Autor mehrfach völkerrechtswidrige Aktivitäten der NATO-Staaten in Verbindung mit ihren Verbündeten thematisiert und deutlich kritisiert. Aussagen maßgeblicher amerikanischer Politiker und Militärs machen ihm Angst (S. 231) und das ist verständlich, liest man die von Lüders dargestellten Fakten. Nur ein Narr kann glauben, dass die aggressiven Strategien westlicher Regierungen nebst Partnern nicht früher oder später den Bevölkerungen dieser Länder selbst auf die Füße fallen.

Lüders sagt, dass Entscheidungen längst innerhalb eines kleinen Zirkels von ...

Montag, 11 Juni 2018 11:11

Schweizer lehnen Vollgeld ab!

Wenn Sie in einem Vollgeldsystem Vollgeld einer privaten Geschäftsbank für drei Jahre leihen und die Bank dank dieser finanziellen Mittel drei Jahre einen Kredit vergeben kann, entsteht ein Buchungssatz, der aus Einlage (Passivposten – das für drei Jahre angelegte Vollgeld) und Kredit (Aktivposten – das von der Bank verliehene Vollgeld) besteht.

Wenn im aktuellen System ein Kredit für drei Jahre vergeben wird, entsteht ein Aktivposten (der Kredit) und eine täglich fällige Einlage (Passivposten: Darlehensmittel, die dem Kreditnehmer auf seinem Girokonto zur Verfügung gestellt werden). Wenn die Bank nach Kreditvergabe im aktuellen System ihre Risiken reduziert und eine dreijährige Einlage anwirbt, wandelt sich eine täglich verfügbare Einlage in eine Einlage mit z. B. drei Jahre Laufzeit um. Der so entstandene Buchungssatz ist derselbe, wie beim Vollgeld. Das interessiert aktuell die größere Mehrheit der Geldsystemkritikerinnen und –Kritiker nicht.

Bei den eben geschilderten beiden Vorgängen wurde der Einfachheit halber Fristenkongruenz unterstellt. Das bedeutet, die Laufzeit der Einlage stimmt mit der Laufzeit des vergebenen Kredits überein.

Entscheidend ist jedoch: ...

Ich bin seit vielen Jahren Greenpeace-Mitglied und auch Abonnent des Greenpeace-Magazins. Das lese ich sehr gern, da ich bereits eine Vielzahl an wertvollen Informationen über dieses Medium erhalten habe.

Irritiert war ich bereits vor einigen Monaten, als ein Greenpeace-Magazin mit der Überschrift: „Geld spezial“ erschien. Es überraschte, dass in diesem Sonderheft der zinsbedingte Wirtschaftswachstumszwang und seine zerstörerische Wirkung auf unsere Umwelt nicht thematisiert wurde. Genauer gehe ich auf diese Ausgabe in meinem kürzlich veröffentlichten Buch: „Fließendes Geld für eine gerechtere Welt“ ein.

Im Greenpeace-Magazin Mai-Juni 2017 (1) ist unter der Überschrift: „Was war“ folgendes zu lesen:

„15. MÄRZ \ SYRIEN \ Sechs Jahre Krieg \ Der Beginn des Aufstandes ...

In den USA hat das überparteiliche Congressional Budget Office (CBO) kürzlich einen Bericht herausgegeben. Die Aufgabe dieser Behörde ist die Prüfung und Schätzung der erforderlichen und geplanten Ausgaben innerhalb eines US-Haushaltsjahrs.

Laut Bericht lagen die Schuldzinsausgaben des US-amerikanischen Staates im Jahre 2017 bei 263 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2018 sollen sie auf 316 Milliarden US-Dollar steigen. Für 2028 werden die Zinskosten auf 915 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Bundeshaushalt 2017 belief sich übrigens auf 325,4 Milliarden Euro.

Nun wird in solchen Berichterstattungen oft ...

Vor wenigen Tagen ist ein Werk des Autors Christian Mayer mit dem Titel: „Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst! Faszinierende Reise ans Ende des neoklassischen Universums“ erschienen. Bereits am Anfang seiner Arbeit erklärt Christian Mayer, dass er auf die Suche nach alternativen Sichtweisen zur herrschenden Ökonomie gegangen ist. Mit „alternativ“ meint er Themen, Theorien, Autoren und Denkschulen, die es nicht in die „… ehrwürdigen Hallen einer universitären Massenveranstaltung geschafft …“ haben. Das klingt spannend, da der Rezensent der Überzeugung ist, dass wir die Aufgabe der Zukunft nicht mit traditionellen Ansätzen lösen können. Mayer verrät bereits zu Beginn, dass ...

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