Lust auf Neues Geld

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Post 24. April 2015 In 2015

Im gut besuchten Hörsaal konnte ich gestern an der TU Dresden den Konstruktionsfehler unseres Geldsystems, zusammen mit seinen Wirkungen, erläutern und das fließende Geld vorstellen. Da der Vortrag vor allem in den Strukturen der Uni beworben wurde, kamen vor allem interessierte Studenten. So hat gestern bei den Hochschülern das fließende Geld auch die Konten der Credit Points aufgefüllt.

Auffällig waren die sehr tiefgreifenden Fragen: „Welchen Einfluss hat die Inflation?“ oder Welche Wirkung hat die konstruktive Umlaufsicherung beim fließenden Geld auf das Konsumverhalten der Menschen?“, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Das umfangreiche Material, welches ich mitgebracht hatte, wurde vollständig aufgebraucht, offensichtlich haben viele Teilnehmer Lust auf mehr. Insofern danke ich den Organisatoren vor Ort, sie haben es mit ihrem Engagement geschafft, dass ein wertvoller Impuls im Sinne des fließenden Geldes gegeben werden konnte.

Steffen Henke

Post 27. Oktober 2014 In 2014

Bei den Koalitionsverhandlungen in den letzten Wochen in Thüringen beharrten laut Berichten zufolge die Grünen dieser Runde darauf, dass die DDR in einem Papier als „Unrechtsstaat“ bezeichnet wird. Nun zähle ich mich zu den Kritikern bezüglich verschiedener Begebenheiten in der DDR. Diese Haltung konnte ich allein durch meine persönlichen „Erfahrungen“ mit der Stasi leicht gewinnen. Unvorstellbares Leid wurde zum Beispiel Systemkritikern zugefügt. Es ist demnach unbestritten, dass sehr viel Unrecht in der DDR geschehen ist. Und so kann ich selbst etwas schwer greifen, warum ich dennoch ein ungutes Gefühl verspüre, wird mit dem Pauschalurteil „Unrechtsstaat“ in Zusammenhang mit der DDR gearbeitet. Vielleicht empfinde ich es als billigen psychologischen Trick, denn macht man Anderes schlecht, erscheint das Gegebene automatisch in einem besseren Licht. Welche Position hat die Regierung der BRD zu verschiedenen kriegerischen Aktivitäten eingenommen? An welchen militärischen Einsätzen war und ist Deutschland beteiligt? Die BRD ist der drittgrößte Waffenexporteur weltweit, wie viele Zivilisten sind durch die Lieferungen solcher Rüstungsgüter aus unserem nun vereinten Land getötet wurden? Oder betrachten wir die Drohneneinsätze der USA oder das Verwenden von Uranmunition mit verherrenden Folgen, vor allem auch für die Zivilbevölkerung der betroffenen Regionen. Menschen werden sagen, es sei politisch unkorrekt, ...

Post 23. Juli 2014 In 2014

Die offiziellen Staatsschulden (General Government) von Spanien haben heute sicher die Grenze von einer Billion Euro überschritten. Vor wenigen Tagen wurden die Zahlen für Mai 2014 von der Banco de Espana, der spanischen Zentralbank, veröffentlicht, die bekanntgegebene Verschuldung betrug demnach 996,983 Mrd. €. Dies entspricht fast 100 %, bezogen auf das BIP. Wir erinnern uns, die Maastrichtverträge lassen hier einen Verschuldungsgrad von 60 %, bezogen auf das BIP, zu, nur von diesen Verträgen spricht schon lange niemand mehr. Doch die Situation ist eher dramatischer, denn in dieser oben genannten Zahl fehlen Schulden aus unbezahlten Rechnungen, Schulden öffentlicher Unternehmen und das Volumen der spanischen Staatsanleihen, die sich im Bestand von Reservefonds befinden. Berücksichtigt man diese Schulden, landen wir bei einer Summe von über 1.350 Mrd. €. Um hier gegenzusteuern, hat man nun ein Gesetz zur Besteuerung von Bankguthaben beschlossen. Die Steuer wird rückwirkend zum 01.01.2014 in Höhe von 0,03 % eingeführt. Man rechnet mit Einnahmen in Höhe von 400 Millionen € im Jahr. Die jährlich vom Staat abzuführenden Schuldzinszahlungen liegen bereits p. a. bei über 40 Mrd. €. Durch die zusätzliche Einnahme können also 0,1 % der Schuldzinszahlungen abgedeckt werden. Hinzu kommt, dass man den Zins der 10 jährigen spanischen Staatsanleihe nur dank massiver Eingriffe der EZB unter die 3 % Marke drücken konnte. Doch die Funktionalität solcher Interventionen sind schnell am Ende, schwindet das Vertrauen in die Werthaltigkeit derartiger Titel. In solchen Phasen des Vertrauensverlustes springen die Zinssätze sprunghaft in die Höhe und mit Ihnen die dann aufzubringenden Schuldzinszahlungen. Um das Volk nicht zu erschrecken, wird ...

Post 01. Juli 2014 In 2014

Mit Zeitversatz ist mir zur Kenntnis gelangt, dass bereits am 23.05.2014 auch die Süddeutsche Zeitung einen Artikel über fließendes Geld mit der Überschrift: „Leben mit dem Schwundgeld“ gebracht hat.

Hier wird mit dem historischen Begriff „Schwundgeld“ gearbeitet, wobei man zu dem Ergebnis kommen kann, dass wir beim aktuellen Geld von „Schwundgeld“ sprechen müssen. So hat zum Beispiel die gesteuerte Inflation nach Angaben der Bundesbank von 1950 bis 2002 der DM über 70 % der Kaufkraft genommen. Der Wert der DM wurde demnach dank gezielter Inflation auf ca. ein Viertel ihres ursprünglichen Wertes reduziert. Deshalb kann man die Inflation eher den destruktiven Arten der verschiedenen Umlaufsicherungen zuordnen. Bei fließendem Geld dient eine Gebühr auf das gesetzliche Zahlungsmittel als konstruktive Umlaufsicherung, dieser kann man leicht entgehen. Entweder gibt man sein Geld aus oder legt es an, damit es ein anderer Marktteilnehmer nutzen kann. Jetzt können wir von wertstabilem Geld sprechen. In einem System des fließenden Geldes wird Inflation nicht mehr benötigt. Ziel einer unabhängigen, vom Volk kontrollierten, Währungskommission sollte deshalb sein, die Geldmenge so zu steuern, dass Preise von Waren und Dienstleistungen stabil bleiben.

Positiv wird auf die Geschehnisse in Wörgl, ...

Post 06. April 2014 In 2014

Inflationsrate

In den letzten Tagen liest man im Medien-Mainstream verstärkt, dass man sich Sorgen mache, da die Inflationsrate so niedrig sei. Leider ist nicht überraschend, dass verschiedene Definitionen für Inflation existieren. Nimmt man hier für Inflation als Grundlage, dass sich bei Inflation die Preise bezüglich eines bestimmten Warenkorbs erhöhen, hilft dies bei der Betrachtung. Das spontane Gefühl eines Lesers könnte nun sein, dass es doch angenehm ist, wenn sich die Lebenshaltungskosten nicht verteuern. Dramatisch wäre es doch eher, wenn das Einkommen nicht wächst, obwohl Waren- und Dienstleistungspreise steigen. In einer solchen Situation ...

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