Lust auf Neues Geld

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Post 25. April 2015 In 2015

Auf Einladung des Vereins Oikos hielt ich gestern Abend einen Vortrag an der Uni Leipzig. Der Veranstalter hatte den Wunsch, dass ich vor allem auf die Vorteile des fließenden Geldes eingehe. Darüber hinaus sollte ich die technische Umsetzung von fließendem Geld thematisieren. Auch war gewünscht, ein paar Bemerkungen zu Vollgeld abzugeben. Für diese Inhalte hatte ich 45 min Zeit, das war sportlich.

Auf jeden Fall war es ausreichend Stoff, um viele Fragen entstehen zu lassen. Die Zeit reichte kaum, um auf alle Gedanken ausführlich einzugehen, dennoch hoffe ich, dass alle Teilnehmer einen Erkenntnisgewinn mit nach Hause nehmen konnten.

Einerseits gibt es in unserem Geldsystem einfache Vorgänge, die jede(r) leicht nachvollziehen kann. Verwenden wir einen positiven Zins als Umlaufsicherung des Geldes, ergeben sich ...

Post 22. Januar 2015 In 2015

Hier geht es zum Artikel: http://derstandard.at/2000008743891/Vollgeld-als-Alternative-zum-aktuellen-Finanzsystem

Ich möchte hier jedoch betonen, dass ich mich persönlich nicht für Vollgeld einsetze, sondern mich für das fließende Geld einbringe. Ich diskutiere vor allem die Art der Umlaufsicherung, also die Frage: Wie bleibt das Geld im Wirtschaftskreislauf?.

In meinem Studien bin ich in verschiedenen Bereichen fachlich zu anderen Ergebnissen als Thomas Mayer gekommen. Mayer schreibt zum Beispiel in seinem Buch: "Vollgeld, das System der Zukunft" (Seite 226, Abschnittsüberschrift: "Marktgleichgewicht durch Vollgeld"): "Selbstregulierung: Bei begrenzter Geldmenge steigt bei steigender Kreditnachfrage der Zins. Je höher der Zins, umso weniger rentieren sich spekulative Anlagen. Der Boom läuft aus." Damit belegt er, dass er der destruktiven Wirkung von Zins und Zinseszins (Wachstumszwang, Umverteilungsmechanismus, soziale Unglechgewichte, ...) eher keine Beachtung schenkt.

Fließendes Geld in meinem Sinne kann man parallel zum aktuellen System einführen, wie ein überregionales "Regio-Geld" als gesetzliches Zahlungsmittel. Man könnte beginnen, Löhne, soziale Leistungen, Renten usw. zu 20 % als fließendes Geld auszuzahlen. Bei der Umstellung von DM und Euro wurden auch Preise usw. in zwei Währungen ausgewiesen. Vollgeld diskutiert: Wer gibt Geld aus? und: Wie gelangt es in den Umlauf? Die Frage nach der Art der Umlaufsicherung wird auf diese Weise nicht beantwortet. Dennoch ist es in jedem Geldsystem wichtig, darüber nachzudenken, wie man dem Horten von Geld entgegenwirkt, um Wirtschaftskrisen zu vermeiden.

Steffen Henke

Post 20. April 2014 In 2014

An der einen oder anderen Stelle taucht immer wieder der Begriff Vollgeld als Lösungsansatz für das bestehende Dilemma auf. Hierbei ist das Ziel, die Sichtguthaben (Einlagen auf Girokonten) zu 100 % mit Zentralbankgeld zu decken. Auf diese Weise soll die Macht der jeweiligen Notenbank (oder der jeweiligen Ausgabestelle des gesetzlich vereinbarten Zahlungsmittels) gestärkt werden. Nur steht die Frage, ob wir mit Vollgeld Krisen, wie sie gegenwärtig ablaufen, zukünftig vermeiden können und ob Wirkungen des aktuellen Geldsystems mit Vollgeld der Vergangenheit angehören werden.

Schauen wir uns ein einfaches Beispiel an. Tauchen wir kurz in die Welt der schönen Künste ein. Stellen Sie sich eine brillante Künstlerin vor, die mit engelsgleicher Stimme viele Herzen auf wunderbare Weise erreichen kann. Diese Koryphäe der Musik veranstaltet ein Konzert, viele Freunde dieser Melodien folgen der Einladung und kaufen an der Abendkasse ihre Eintrittskarte. Der Einfachheit halber bezahlen alle Besucher des Events mit Bargeld. Der zauberhaften Akteurin des Abends ...

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