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TTIP – Geldsystem – Umweltzerstörung

Post 06. Oktober 2015 By In 2015

Für mich gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Fehler im Geldsystem und den Anstrengungen von Wirtschaftseliten, die hinter der Abkürzung TTIP zu finden sind. Zins und Zinseszins führen zu extremen Kapitalkonzentrationen. Diese stellen eine Gefahr für bestehende demokratische Strukturen dar.

Über 50 % des Weltbruttosozialprodukts wird von den 500 größten Konzernen generiert. Die sich hieraus zusammenballende Macht ermöglicht es überhaupt erst, dass Global Player in wilder Vernetzung mit Regierungsvertretern ein derart kritikwürdiges Gesetzesgebilde hinter verschlossenen Türen zu Papier bringen.

Schon allein die Tatsache, dass Unternehmen ...

Staaten vor privaten Schiedsgerichten verklagen können, wenn sie ihre Investitionen nicht wie gewünscht ausführen dürfen, da diese zum Beispiel gegen Umweltauflagen verstoßen würden, genügt, um das geplante TTIP-Papier abzulehnen.

Als großen Gewinn durch TTIP wird den betroffenen Bevölkerungen Wachstum versprochen. Wachstum im Bereich der Lebensmittelversorgung in Gebieten, in denen Menschen hungern, ist selbstverständlich wünschenswert. Doch stetiges Wachstum im Allgemeinen ist ein Irrweg, in einer Welt mit begrenzten Ressourcen nicht möglich und trägt massiv zur Zerstörung unseres Planeten bei.

Die neoliberale Globalisierung hat das Leid an vielen Orten der Welt verstärkt, da zum Beispiel der Marktzugang für Agrarprodukte der reichen Industrieländer gegen die Interessen der armen Bauern in den Entwicklungsländern erzwungen wurde. So kostet in Afrika die subventionierte Trockenmilch aus den Industrienationen weniger als die vor Ort frisch produzierte Milch. Die heimischen Produzenten werden so ruiniert.

Im Februar 2015 nahm ich an der Demo in Berlin „TTIP Nein Danke!“ teil. Über 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen. Mir fiel auf, dass das Finanzsystem als mit- wenn nicht sogar hauptverantwortlich nicht sichtbar thematisiert wurde. Deshalb fahre ich mit Freunden des Fließenden Geldes am 10.10.2015 erneut nach Berlin zur großen Demo, welche erneut das Ziel verfolgt, TTIP zu stoppen. Nur diesmal haben wir unser eigenes Banner (siehe Bild) dabei.

Im letzten Newsletter der „Neues Geld“ baten wir um Spenden für die Produktion des Banners. Wir bedanken uns herzlichst für die über paypal bei uns eingegangenen Spenden von Heinz S. und Max H. Noch sind nicht alle Kosten gedeckt, wer also diese Aktion noch unterstützen möchte, wir freuen uns über jede Hilfe, danke!

Steffen Henke

Last modified on Donnerstag, 22. Oktober 2015 13:20

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