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Wir brauchen ein alternatives Geldsystem, wenn wir die Herausforderungen unserer Zeit meistern wollen. Umweltzerstörung, Demokratieverlust, extreme soziale Ungleichgewichte sind unter anderem schädliche Wirkungen des bestehenden Geldsystems. Eine bessere Alternative existiert, doch sie ist noch zu wenig bekannt, Fließendes Geld.

Veränderungen im Geldsystem sind wegen gegebener Machtstrukturen nur erzielbar, wenn breite Bevölkerungsschichten dem Wandel zustimmen und ihn unterstützen. Dazu muss der seit Jahrzehnten stattfindende Erkenntnisprozess deutlich an Fahrt gewinnen. Die „Neues Geld gemeinnützige GmbH“ unterstützt diesen Prozess mit ihrer Aufklärungsarbeit seit einigen Jahren.

Geld greift mit hoher Intensität in so gut wie alle Bereiche unseres Lebens ein. Neuerungen beim Geld bringen deshalb hervorragende Potentiale für fast alle Gebiete, wie dem Schutz der Natur, der Verbesserung demokratischer Strukturen oder dem Frieden.

Ziel muss sein, dass der Mensch nicht dem Geld, sondern das Geld dem Menschen dient.



 

Greenpeace bei Syrieninformation auf exotischem Kurs?

Post 24. Mai 2018 By

Ich bin seit vielen Jahren Greenpeace-Mitglied und auch Abonnent des Greenpeace-Magazins. Das lese ich sehr gern, da ich bereits eine Vielzahl an wertvollen Informationen über dieses Medium erhalten habe.

Irritiert war ich bereits vor einigen Monaten, als ein Greenpeace-Magazin mit der Überschrift: „Geld spezial“ erschien. Es überraschte, dass in diesem Sonderheft der zinsbedingte Wirtschaftswachstumszwang und seine zerstörerische Wirkung auf unsere Umwelt nicht thematisiert wurde. Genauer gehe ich auf diese Ausgabe in meinem kürzlich veröffentlichten Buch: „Fließendes Geld für eine gerechtere Welt“ ein.

Im Greenpeace-Magazin Mai-Juni 2017 (1) ist unter der Überschrift: „Was war“ folgendes zu lesen:

„15. MÄRZ \ SYRIEN \ Sechs Jahre Krieg \ Der Beginn des Aufstandes ...

gegen das Assad-Regime in Syrien jährt sich zum sechsten Mal. Rund 400.000 Menschen sind ums Leben gekommen, Millionen auf der Flucht.“ [Hervorhebungen getilgt]

Ein „Aufstand“ ist ein gewaltsamer Widerstand der Bevölkerung gegen eine Regierung. Soll also diese kleine Botschaft subtil vermitteln, dass das die Ursache für Tod, Leid, Zerstörung und Flucht ist?

Ich möchte hier drei Zitate von Michael Lüders danebenstellen:

„Die westliche Wahrnehmung, die syrische <Opposition> verträte das gesamte oder auch nur nennenswerte Teile des syrischen Volkes, entbehrt jeder sachlichen Grundlage.“ (2)

„In Syrien geht es nicht um <Werte>, sondern um Interessen. […] Zum ersten Mal finden sich die Europäer, allen voran die Deutschen, inmitten eines Sturmes wieder, für den sie mitverantwortlich sind – weil sich ihre Politiker die Sichtweise Washingtons zu eigen gemacht haben: Assad muss weg.“(3)

„Der Syrienkrieg hätte niemals ein solches Ausmaß angenommen ohne die Einmischung von außen. Die Syrer wären in dem Fall heute wohl weder glücklich noch frei, vermutlich aber auch nicht unglücklicher als in ihrer jetzigen Lage – und vor allem wären sehr viel weniger von ihnen tot.“ (4)

Mögen die Leserinnen und der Leser meines Textes die oben zitierte Mitteilung zum Krieg in Syrien im Greenpeace-Magazin 3.17 selbst bewerten. Aus meiner Sicht ist die Darstellung an dieser Stelle zutiefst kritikwürdig. Damit die Welt friedlicher wird, brauchen wir bessere Wege als die geostrategischen Aktionen der NATO-Länder. Eine ausgezeichnete Basis für mehr Frieden wäre ein alternatives Geldsystem ohne zinsbedingtem Wirtschaftswachstumszwang – Fließendes Geld.

Steffen Henke

(1) Greenpeace Magazin, Ausgabe: 03.17, Greenpeace Media GmbH Hamburg, S. 17
(2) Lüders, Michael: „Die den Sturm ernten. Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte“, Verlag C.H.Beck, München, 2017, 4. Auflage 2017, S. 64
(3) ebd., S. 11
(4) ebd., S. 165

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