Lust auf Neues Geld

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Willkommen

Wir brauchen ein alternatives Geldsystem, wenn wir die Herausforderungen unserer Zeit meistern wollen. Umweltzerstörung, Demokratieverlust, extreme soziale Ungleichgewichte sind unter anderem schädliche Wirkungen des bestehenden Geldsystems. Eine bessere Alternative existiert, doch sie ist noch zu wenig bekannt, Fließendes Geld.

Veränderungen im Geldsystem sind wegen gegebener Machtstrukturen nur erzielbar, wenn breite Bevölkerungsschichten dem Wandel zustimmen und ihn unterstützen. Dazu muss der seit Jahrzehnten stattfindende Erkenntnisprozess deutlich an Fahrt gewinnen. Die „Neues Geld gemeinnützige GmbH“ unterstützt diesen Prozess mit ihrer Aufklärungsarbeit seit einigen Jahren.

Geld greift mit hoher Intensität in so gut wie alle Bereiche unseres Lebens ein. Neuerungen beim Geld bringen deshalb hervorragende Potentiale für fast alle Gebiete, wie dem Schutz der Natur, der Verbesserung demokratischer Strukturen oder dem Frieden.

Ziel muss sein, dass der Mensch nicht dem Geld, sondern das Geld dem Menschen dient.



 

16 Dez 2013

Es geschieht, dass man mit Menschen spricht, die große Enttäuschung zum Ausdruck bringen. Und betrachtet man tiefer die vielen Irrungen dieser Welt, kann man Verständnis haben. Sind es doch auch diese Erfahrungen, die uns prägen. Auch erlebt man Personen, die von den zu lösenden Aufgaben wenig wissen wollen, lebt es sich doch angenehmer, wenn man den Blick in die traurigen Augen der Welt scheut. Wir sehen die Dinge oft, wie wir sie sehen wollen, doch ist das ein brauchbarer Lösungsansatz? Und hat man die Sicht auf die Unzulänglichkeiten gewagt, können Gefühle, wie Hilflosigkeit, Angst und Wut leicht geweckt werden. Und auch diese menschliche Reaktion ist begreifbar. Unser Gehirn besteht aus über 100 Milliarden Neuronen. Als Transmitter zwischen diesen dienen verschiedene Hormone. Gedanken lösen Bewegung aus, das bekannteste Beispiel dafür ist vermutlich, wenn Sie sich vorstellen, kräftig in eine Zitrone zu beißen. Unmittelbar darauf beginnt

09 Dez 2013

Es ist toll, dass sich einige Künstler bei uns gemeldet haben und diese Aktion mit Leben füllen werden. Vor wenigen Tagen hat uns das erste interessante Werk erreicht. Bald wird es auf unserer Internetpräsenz zu sehen sein. Um weiteren Zeichnern die Möglichkeit zu geben, bei dieser Initiative dabei zu sein, haben wir die Einsendefrist auf den 30.03.2014 verschoben. Weitere Informationen zur Verbindung von Bildern und dem fließenden Geld finden Sie: hier

04 Dez 2013

Oft hört man im Gespräch mit Interessierten zum fließenden Geld den Einwand: „Aber da bekomme ich doch auf mein angelegtes Geld keine Zinsen mehr!“

Hier zeigt sich, wie sich das alte System in unseren Köpfen manifestiert hat, wir erwarten einen leistungslosen Gewinn bei Anlage von Geld, welches wir selbst im aktuellen Moment nicht benötigen. Grundsätzlich empfehle ich, dass wir hier Verständnis unserem Gesprächspartner entgegen bringen. Unser Denken ist geprägt durch unsere Erfahrungen. Zinsen auf unsere Guthaben zu erhalten, sind wir seit Kindheit gewohnt. Hinzu kommt, dass im aktuellen, veralteten System viele Menschen die Zinsen lediglich als Inflationsausgleich bekamen.

Wertvoll kann es sein, wenn wir gewisse Inhalte hinterfragen. Zum Beispiel: „Wenn du auf deinen angelegten Betrag „x“ Guthabenszinsen bekommen möchtest, dann vereinnahmt der Milliardär doch ebenfalls auf seine Guthaben Guthabenszinsen?“ – ja -; Eine Milliarde € bei 5 % im Jahr angelegt,...

01 Dez 2013

Der Ökonomie ist es (noch) nicht gelungen, einen objektiven Zusammenhang zwischen zwei Fakten herauszuarbeiten. So stellt 2012 das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) auf der einen Seite fest, dass die deutsche Mittelschicht dramatisch schrumpft. Auf der anderen Seite kommt der Armutsbericht der Deutschen Bundesregierung ebenfalls 2012 zu dem Ergebnis, dass sich das Vermögen der reichsten 10 % der Bevölkerung deutlich vergrößert hat. So ist in diesem Bericht zu lesen, dass 1993 diesen 10 % ca. 41 % des nationalen Gesamtvermögens gehörte. Bis zum Jahr 2011 war der Anteil bereits auf 67 %, Tendenz steigend, angewachsen. Vermutlich sind die Vermögenskonzentrationen noch weiter vorangeschritten, berücksichtigt man Hochrechnungen von Vermögenswerten, die sich in Steuerparadiesen „verstecken“. Schaut man in andere Länder, ergeben sich ähnliche oder noch wesentlich wildere Bilder bezüglich der Vermögensverteilung.

Wenn demnach 90 % der deutschen Bevölkerung trotz Wirtschaftswachstum ärmer und 10 % der Bevölkerung immer schneller ...

26 Nov 2013

1. Nichts auf der Welt kann zeitlich unbegrenzt exponentiell wachsen. Jedes System, welches mit einem exponentiellen Wachstumsmechanismus ausgestattet ist, muss zusammenbrechen. Zins und Zinseszins als Geldumlaufsicherung in unserem Geldsystem führen zu einem solchen krankhaften Wachstumsprozess. Der Versuch, diesen Fehler im Finanzsystem mit Wirtschaftswachstum zu kompensieren, ist ein Irrweg. Dieser zerstört unsere Lebensgrundlage, unseren Planeten.

2. Die Guthabenszinsen, die der Eine bekommt, sind in den Schuldzinsen, die Andere bezahlen, enthalten. Bei ungleicher Vermögensverteilung findet auf...

20 Nov 2013

In verschiedenen Medien ist in den letzten Tagen erneut zu lesen, dass die EZB über „Negativzinsen“ nachdenkt. Hierunter ist im ersten Moment zu verstehen, dass die EZB den sogenannten Einlagesatz (oder auch: Einlagefazilität) auf einen negativen Prozentsatz setzt. Geschäftsbanken, die über einen Überschuss an Zentralbankgeld verfügen, können es „über Nacht“ (also sehr kurzfristig) zum Einlagesatz bei der Notenbank anlegen. Gegenwärtig liegt der Zinssatz für derartige „Overnight“-Geschäfte bei 0 %. Als Alternative können sich ...

08 Nov 2013

In dieser Woche senkte die Europäische Zentralbank den Leitzins (Hauptrefinanzierungszinssatz) auf 0,25 %. Zu diesen Konditionen können sich nun Geschäftsbanken frisches Zentralbankgeld bei der EZB leihen. In den Medien wird nun dem Sparer die Opferrolle zugewiesen, da mit dem Schritt der Zentralbank auch die Zinsen für die Einlagen der Anleger sinken.

Da sei zuerst erwähnt, dass über 80 % der Menschen...

07 Nov 2013

Der IWF macht auf sich aufmerksam, da er eine Vermögensabgabe als „Gedankenspiel“ in die Runde der Akteure gibt. Jedoch weist er darauf hin, dass es sich keineswegs um eine Empfehlung an die Politik handelt, sondern will lediglich eine Diskussionsgrundlage liefern. Das Handelsblatt bringt aus diesem Anlass am 05.11.13 einen Bericht mit der Überschrift „Angriff auf die Reichen“. Hätte das Pressemedium die Wirkungsweise von Zins und Zinseszins verinnerlicht, wären vermutlich tiefergehende Überschriften zu finden. Zins und Zinseszins führen zu permanentem

17 Okt 2013

Wären die Risiken für die Realwirtschaft nicht derart dramatisch und die perfiden Ungleichgewichte nicht mit so extremer Ungerechtigkeit verbunden, man könnte über dieses politische Theater in den Vereinigten Staaten nur lachen. Die gesamte Welt hat gezittert, durch alle Medien rauschte lautstark die Frage: Sind die USA zahlungsunfähig?

13 Okt 2013

Wie schon in der obigen Einleitung geschrieben, konnten weitere herzliche Kooperationen eingegangen werden. So wurde auch eine freundschaftliche Zusammenarbeit mit einer ausgesprochen tatkräftigen Gruppe aus Stuttgart vereinbart. Als Ansprechpartner fungiert für uns Jochen, der auf sehr engagierte Weise die Initiative in Schwarzenberg zum „Tag der Sachsen“ bereits unterstützt hat. Die Stuttgarter haben schon mit einer Vielzahl an wunderbaren Aktivitäten auf sich aufmerksam gemacht. So produzierten sie zum Beispiel den Film „Wo ist unser Geld“ (siehe „externe Videos“ auf unserer Internetpräsenz, Video ansehen). Dieses professionelle Werk wurde bereits über 40.000 Mal angeklickt. Auch über wertvolle Standarbeit dieser fleißigen Aktiven auf Festen, Veranstaltungen usw. berichteten wir in der Vergangenheit. Sie leben in Stuttgart und wollen mehr über fließendes Geld wissen? Sie verspüren Lust, sich für notwendige Veränderungen einzubringen, wollen aktiv etwas bewegen? Oder möchten Sie sich zuerst einfach nur einmal ein Gefühl abholen, wie so ein Abend in dieser herzlichen Runde abläuft? Dann schauen Sie doch bei einem der nächsten Stammtischtreffen bei den Stuttgartern vorbei …

09 Okt 2013

Der Branchendienst „markt intern“ berichtet in seiner Ausgabe vom 01.10.13 von einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Bank of Scotland ausgeführt hat. Laut Umfrageergebnis „… plädieren 40 % der Deutschen für generell steuerfreie Zinserträge ….“

Interessant wäre jedoch eine ganz andere Untersuchung. Stellen wir uns doch einmal vor, die befragten Personen bekämen im ersten Schritt aufgezeigt, wie viele Schuldzinsen sie über Konsum und Steuern bezahlen. Dann könnte man den Mechanismus vom fließenden

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